Aktuelles | neogramm GmbH & Co. KG

28
Mai

Neu im Team

Neu im Team: Tobias Graßmann (links), Denis Wolf (rechts oben) und Timo Hradetzky (rechts unten). Ganz klein rechts unten ist Kathrin, die ist nicht neu, die hat sich nur zum Foto machen reingeschlichen.

Wenn der Arbeitsanfang in die Isolationszeit fällt… unsere Neuen im Videocall.

Tobias ist ein Kommilitone von Marc, der sein Praxissemester bei uns schon abgeschlossen hat. Tobias studiert Mechatronik mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik an der Hochschule Mannheim und arbeitet bei uns mit dem Siemens Engineering Framework TIA Portal und der TIA Portal Openness Anwendung, die Engineering Prozesse automatisiert und digitalisiert.

Denis studiert Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Karlsruhe und ist schon seit ein paar Monaten bei uns. Nachdem er sich als Werkstudent mit Prozesscontrolling bei neogramm beschäftigt hat, schreibt er jetzt seine Bachelorarbeit zum Thema Digitalisierung der Unternehmenssteuerung.

Timo kennen wir schon aus einem Projekt mit Roche Mannheim, wo er die Masterarbeit für sein Mechatronik Studium geschrieben hat. Er ist dort über die Entwicklung eines Sicherheitskonzeptes für die Mensch-Roboter-Kollaboration in die industrielle Bildverarbeitung eingestiegen und jetzt bei neogramm im Bildverarbeitungsteam angekommen. Er hat außerdem bereits mehrere Jahre im Bereich Sensorentwicklung gearbeitet und bringt damit wertvolle Impulse mit für Predictive Maintenance- und Condition Monitoring-Projekte. Übrigens hat Timo uns schon den Tipp zum Aussprechen seines Nachnamens verraten. Das „H“ ist stumm.

Das Team ruft aus der Ferne „Willkommen“ und freut sich auf das persönliche Kennenlernen, das sicherlich auch noch folgt.

Interesse an neogramm als Arbeitsplatz? Hier gibt es mehr Infos zu unserem Team und freien Stellen.

Haben Sie gerade etwas gelesen, worüber Sie gerne mehr hören wollen? Oder Ihnen ist ein Gedanke gekommen, den Sie gerne bei uns los werden möchten? Melden Sie sich hier mit Ihren Fragen, Ideen oder Anmerkungen..

24
Apr

Throwback zum Firmenjubiläum 2019

Eindrücke aus zwei Tagen neoNext.

30
Mrz

Wir sind umgezogen!

Ab jetzt im Konrad-Zuse-Ring 23, 68163 Mannheim.

neogramm ist jetzt an einem neuen Standort. Unsere Büros befinden Sich seit dem 30.03.2020 im Eastsite ELYSIUM in Mannheim. Damit ändert sich unsere Adresse:

neogramm GmbH & Co. KG
Konrad-Zuse-Ring 23
68163 Mannheim

Alle anderen Daten bleiben gleich, wie z.B. auch unsere Telefonnummern und UmsatzsteuerID.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne unter info@neogramm.de.

Schauen Sie jetzt schon digital bei uns vorbei und machen Sie einen kurzen Spaziergang durch die neuen Räume.

18
Mrz

Aktuelles zur Erreichbarkeit

Wir arbeiten zu Hause, unsere Kommunikationskanäle bleiben geöffnet.

neogramm hat sich mit Beginn dieser Woche den Empfehlungen zur Eindämmung des Corona-Virus angeschlossen und verlegt so viel Arbeit wie möglich ins Homeoffice. Wir bleiben dennoch für Sie erreichbar. Wenn wir Sie und Ihre Projekte aus der Ferne und digital unterstützen können, melden Sie sich bei uns per Email (info@neogramm.de bzw. die Email-Adressen unserer Mitarbeiter), über unsere Zentrale (+49 621 150205-0) oder über unsere Microsoft Teams-Kanäle.

9
Mrz

Preisgekrönte Technologien sorgen in Mannheim für Aufsehen

Nach einer mehrjährigen Entwicklungszeit wurde der Netzwerk Smart Production Demonstrator vorgestellt. Zusammen mit anderen Projektteilnehmern lieferte neogramm Ressourcen und Know-How zur Gestaltung des Modellprojekts, an dem zukünftig anwendungs- und forschungsbezogene Fälle dargestellt und Trends erprobt werden können. Dabei kommen fortschrittliche Technologien zum Einsatz, die neogramm auch schon erfolgreich bei einem Kundenprojekt implementiert hat, das kürzlich mit dem Industrie 4.0 Award der Fachzeitschrift PRODUKTION prämiert wurde. Das Engagement im Demonstratorprojekt wurde mit dem großen Interesse von Presse und Fachpublikum belohnt.

Gespannte Stille im Studio, der Einspieler endet, Kamera ab! Zum Thema „Fabrik der Zukunft“ erhält Kai Blümchen die Gelegenheit ein Fernsehinterview zu geben. Anlässlich der Eröffnung des Smart Production Demonstrators lautet die erste Frage der Moderatorin: „Wie wichtig sind solche Projekte gerade auch für kleinere Unternehmen?“ – „Sie sind enorm wichtig und bringen natürlich wahnsinnig viel.“ 

Das Medienecho, das die Inbetriebnahme des Demonstrators begleitet, ist groß. Doch auch das Fachpublikum, das den Demonstrator nach der offiziellen Eröffnung im MAFINEX Technologiezentrum erleben darf, zeigt sich hochinteressiert. Ungefähr 50 Teilnehmende aus verschiedenen Branchen wohnten der Vorstellung der innovativen Anlage bei einer Veranstaltung im Rahmen der VDMA Lab Tour bei. In Zusammenarbeit mit Projektpartnern aus dem Netzwerk Smart Production wurde dieses Event von einer Reihe von Fachvorträgen begleitet.  

Bei seiner kurzen Einführung nutzt Georg Pins, Geschäftsführer des Netzwerk Smart Productiondie Gelegenheit, die Aktivitäten des Netzwerks vorzustellen. Beim Demonstrator-Projekt konnten die drei wesentlichen Ziele Innovationsförderung durch Kooperation, Wissenstransfer aus Forschungseinrichtungen aus der Region sowie die Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zusammengebracht werden. 

Bei der Auftaktpräsentation stellen Alexander John und Mike Schmidt (beide SP Lion AG) Eckpunkte der digitalen Transformation im industriellen Sektor vor. Ihr ganzheitliches Konzeot der Digitalisierung, das nicht nur die technologische Seite, sondern auch Organisation und Prozesse, sowie die Unternehmenskultur, in der diese stattfinden, in den Blick nimmt, steht hierbei im Mittelpunkt. 

Mit seinem Praxisbericht zum Einsatz von RPA (Robotic Process Automation) im Vertrieb der HAINBUCH GmbH stellt Philipp Sommer einen pragmatischen Ansatz zur Digitalisierung vor, der Vertriebsprozesse durch Automatisierung unmittelbar erleichtert. Auch hier zeigt sich: Digitalisierung lebt vom Machen und Austesten der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. 

Dieser Macher-Mentalität sieht sich auch der Smart Production Demonstrator verpflichtet. Bei der anschließenden, durch „Digi Pate“ Stefan Bley angeleiteten und mit Hintergrundvorträgeunterfütterten Vorstellung der Modellfabrik, konnten sich die Teilnehmenden ein genaues Bild machen.  

Dabei plädierte insbesondere Thomas Bach (Pfalzkom GmbH) dafür, die Infrastruktur des Demonstrators als Chance zu begreifen und zukünftig als Spielwiese zu nutzen. Dafür wurde ein ausgereifter Netzwerk-Unterbau geschaffen über das lokale, hochsichere und leistungsstarke Rechenzentrum in Mutterstadt und mit den Lösungen des international führenden Sicherheitsanbieters Barracuda, deren technische Funktionsweise Stefan Schachinger erläuterte. 

Informationen zur Anlagenarchitektur stellten Christos Lithoxopoulos und Kai Blümchen (beide neogramm GmbH & Co. KG) vor. Dabei ordneten sie das Modellprojekt in die vier Evolutionsstufen der industriellen Digitalisierung ein. „Um zu höheren Stufen, wie Vorhersagefähigkeit und Anlagenautonomie zu gelangen, muss die Infrastruktur stimmen. Daher bedingen Konnektivität und der richtige Umgang mit Daten das weitere Vorgehen.“, so Christos Lithoxopoulos. Auch dafür steht der neue Demonstrator: In der industriellen Digitalisierung machen unscheinbare Vorgänge im Hintergrund viele Anwendungen erst möglichDaher sollen diese Bestandteile im Modellbetrieb sichtbar gemacht werden. Dabei ist eine Bus-Architektur, zum Beispiel über den Manufacturing Service Bus als Teil des Automation Kit von neogramm, von besonderer Bedeutung. Eine solcher Service-orientierte Aufbau ist darauf ausgelegt, Informationen flexibel zu verteilen. Gepaart mit geeigneten Schnittstellen ist dieses Paradigma ein Schlüssel der flächendeckenden Digitalisierung in der Produktion.  

Innovative Technologie, zukunftsweisend und prämiert

In ähnlicher Weise hat neogramm die Technologie schon in Zusammenarbeit mit dem Elektrohersteller Busch-Jaeger und ABB implementiert. Diese Lösung wurde im Januar 2020 mit dem Industrie 4.0 Award der Fachzeitschrift PRODUKTION ausgezeichnet. In einem gemeinsamen Projekt ist es neogramm, BuschJaeger und ABB gelungen, eine vernetzte Fertigung konsequent umzusetzen (einen ausführlichen Bericht lesen Sie hier). Mit diesem ausgeklügelten Konzept wird nicht nur am Werkstandort erfolgreich produziert, sondern auch die Fachjury überzeugt.  

„Der Preis ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit und zeigt uns, dass wir mit unseren Ansätzen den richtigen Nerv treffen“, freut sich Christos Lithoxopoulos. Er ist überzeugt: „Industrielle Anlagen müssen hochgradig flexibel ausgestaltet werden, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. Die Auszeichnung zeigt: unsere Idee von Konnektivität ist eine wichtige Antwort auf dieses Problem.“ 

Seit 2013 zeichnen die Fachzeitschrift Produktion und ROI Management Consulting jedes Jahr die innovativsten Lösungen im Bereich Smart Factory or Supply Chain Management aus. Damit setzen sie die Messlatte für die besten Digitalisierungsprojekte in der Industrie. Sieger des Industrie 4.0 Awards der letzten Jahre waren, unter anderem Siemens AG, für ihr Null-Fehler-Qualitätsmanagement-System im Elektronikwerk Amberg, oder auch Robert Bosch GmbH, für ihre vernetzte Fertigung und Nutzung von Big Data.
Mehr unter www.industrie40award.de.

Der technische Unterbau, der beim Industrie 4.0 Award prämiert wurde, sorgt nun auch für einen stabilen und innovativen Modellbetrieb im Mannheimer MAFINEX Technologiezentrum. Als Modell einer Fabrik der Zukunft bildet der Demonstrator alle Schritte einer digitalisierten Wertschöpfung ab – von der Erzeugung eines individuellen Kundenauftrags bis zum Verpacken des verkaufsfertigen Produkts. Gefertigt wird ein Sensorwürfel in der Losgröße 1 – als wichtiger Informationslieferant für Industrie 4.0 und das Internet der Dinge eine passende Wahl. In einem Webshop werden mit wenigen Klicks die gewünschten Platinen sowie die Gehäusegröße ausgewählt und schon geht die Bestellung zum zentralen IT-System in der Cloud. Am Arbeitsplatz werden über den Zugriff auf ein smartes Regal die Würfel vormontiert und verklebt. Um die Potenziale der sogenannten „Virtuellen Produktion“ zeigen zu können, wird der gesamte Produktionsprozess von Bestellung bis hin zur Verpackung in Echtzeit virtuell an großen Bildschirmen im Modell abgebildet. 

Die technische Bezeichnung des Projekts als „Smarte Aspekte Demonstrator V1.0“ verdeutlicht, dass es sich hier um die erste Ausbaustufe handelt. Alle Beteiligten sind sich sicher, dass die Anlage mit klugen Ideen und motivierten Köpfen weiterentwickelt werden soll. Schon das Entwicklungsprojekt rund um den Demonstrator konnte in Kooperation mit der Werner-von-Siemens Schule in die Ausbildung integriert werden und stellt für drei aktuelle Absolventen ihre Abschlussarbeit dar. „So eine Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Bildungsbereich freut uns natürlich besonders.“, bestätigt Kai Blümchen, Geschäftsführer von neogramm. 

Großes Interesse in den regionalen Medien

Der innovative Demonstrator sorgte auch in der Öffentlichkeit für Aufsehen. Der Mannheimer Morgen hebt dabei die Rolle des Netzwerks Smart Production beim Bau des Modellprojekts hervor: „Hinter dem Modell im Mafinex steckt das Netzwerk Smart Production, in dem rund 50 Mitglieder aus der Region engagiert sind. Darunter Unternehmen, Verbände und Forschungseinrichtungen. Die Initiative geht auf die Stadt Mannheim und den Rhein-Neckar-Kreis zurück. Das Ziel: die Chancen der Digitalisierung in konkrete Geschäftsmodelle umzumünzen.“  

Die Rhein-Neckar-Zeitung zeigt sich ebenfalls vom „realen Demonstrationslabor“ beeindruckt: „Sein Aufbau ist modular und über das Internet und Rechenzentren stehen die einzelnen Teile miteinander in Verbindung. Außerdem sei darin Cyber-Security der Zukunft verbaut. Anspruch ist es, dass die Produktionseinheit, die der Smart Production Demonstrator darstellt, quasi in einem intuitiv zu verstehenden Plug-and-Play-Modus funktioniert.“ Und der SWR schildert online, wie mit dem Demonstrator auch für kleine und mittelständische Unternehmen anschaulich gemacht werden soll, wie eine digitalisierte Produktion ausgestaltet werden kann. 

In ihrer Pressemitteilung zitiert die Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim den zuständigen Bürgermeister Michael Grötsch mit den Worten: „Insgesamt 24 Partner haben hier in Eigenleistung in vielerlei Hinsicht außerordentlich Bemerkenswertes geschaffen: einen Industrie 4.0-Demonstrator, der tatsächlich nicht nur etwas demonstriert, sondern in einem industrietauglichen Standard entwickelt wurde. Der Demonstrator spiegelt von A bis Z die geballten Kompetenzen und Produkte der Netzwerkpartner wider.

Einen Ausschnitt des Fernsehberichts finden Sie hier. Die gesamte Sendung ist hier verfügbar (Links zu YouTube).

Zudem konnte Kai Blümchen im Studio des regionalen TV-Senders RON Rede und Antwort stehen. Hier beschrieb er, wie wertvoll der neue Demonstrator für die Arbeit von kleinen und mittleren Unternehmen im Industriebereich in der Region ist, da hier das jeweils sehr spezifische Know-How der einzelnen Akteure zusammenkommen kann, um klar definierte Herausforderungen zu lösen. 

In Zukunft sollen anhand des Setups des Demonstrators neue Trends erprobt und Testfälle dargestellt werden, denen ansonsten im betrieblichen Alltag kaum Raum eingeräumt werden kann. Folgeprojekte können deshalb auch insbesondere in Zusammenarbeit mit Berufs- und Hochschulen stattfinden. Mit der durch neogramm aufgebauten, modularen Kommunikationsstruktur sind auch spätere Erweiterungen kein Problem. Insbesondere der Aspekt der Kooperation zwischen verschiedenen Projektpartnern kann so immer wieder zu neuen Konstellationen und befruchtendem Austausch führen. Der Demonstrator als zentrales Projekt des lebendigen Netzwerk Smart Production stärkt damit die gesamte Region. 

26
Feb

Für den Spaß an der Wissenschaft

Clown-Content zur Fastnachtszeit.

Eine unserer schönsten neogramm-Traditionen ist unsere Gute Tat. Jedes Jahr sammeln wir im Team eine Spende, die neogramm am Ende verdoppelt, und stimmen ab, wohin unsere Spende geht. Wunsch-Kandidat war dieses Mal das Mannheimer Kindergartenlabor mit dem Bildungsclown und dem Forschercircus.

Kinder können in Kindergärten oder Grundschulen mit Jörn dem Bildungsclown spielerisch die Naturwissenschaften entdecken. Oder auch im Forschercircus, wo auf Firmen-, Schul- oder Stadtfesten in einer Science Show Vergnügliches und Lehrreiches aus der Wissenschaftskiste gezaubert wird.

Wurden da vielleicht auch schon die nächsten neoTeam-Mitglieder mit dem Science Bug infiziert?

Erfahren Sie hier mehr zum Bildungsclown und dem Forschercircus.

20
Feb

Die VDMA Lab Tour macht halt in Mannheim

VDMA Lab Tour Smarte Produktion.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) hat eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, um in verschiedenen Einrichtungen und Netzwerken Smart Production Lösungen zu präsentieren: die VDMA Lab Tour Smarte Produktion – und die macht am 04.03.2020 halt in Mannheim, genauer gesagt im MAFINEX-Technologiezentrum, wo das Netzwerk Smart Production seinen Demonstrator entwickelt.

Der Smart Production Demonstrator.

Im Netzwerk Smart Production finden sich Fertigungsunternehmen, Lösungsanbieter und Forschungseinrichtungen der Metropolregion zusammen und arbeiten gemeinsam an Lösungen für die Herausforderungen einer intelligenten, vernetzten Fertigung. Am 04.03. werden Christos Lithoxopoulos von neogramm, Carsten Brüggemann von Pfalzkom und Stefan Schachinger von Barracuda über ihre Arbeit am „Smart Production Demonstrator“ sprechen, und der Digi-Pate Stefan Bley des Netzwerk Smart Production wird die Funktionen des Demonstrators selbst vorstellen.

Das Konzept: Eine flexibele, modular aufgebaute Anlage zur Herstellung eines Sensorwürfels, der im Online-Shop individuell konfiguriert wird. Die festgelegten Eigenschaften steuern die Fertigung, alle Module kommunizieren miteinander – die Herstellung der Würfel wird smart.

Die Gelegenheit für Sie.

Nutzen Sie diese Gelegenheit, um mit Spezialisten für die Digitalisierung und smarte Fertigung ins Gespräch zu kommen und wertvolle Anstöße zu Ihren eigenen Lösungen zu bekommen.

Sie können nicht teilnehmen und möchte trotzdem über Ihre Digitalisierungsvorhaben und mögliche smarte Fertigungskonzepte sprechen? Melden Sie sich bei uns! Der Demonstrator kann nach Vereinbarung am Standort im MAFINEX-Technologiezentrum besucht werden. Oder melden Sie sich bei unseren Integrationsexperten für ein Beratungsgespräch.

Rufen Sie uns an Senden Sie uns eine Nachricht

Besprechen Sie jetzt Ihr Digitalisierungsprojekt mit uns.

13
Feb

Künstliche Intelligenz und Qualitätssicherung in der Fertigung – die Revolution von Produktionsprozessen oder bloße Buzzword-Schlacht?

Erste Revolution: Regelbasierte Bildverarbeitungslösungen.

Durch die industrielle Bildverarbeitung wurden Qualitätsstandards bereits vor Jahren auf ein neues Level gehoben. Mit steigender Massenproduktion und der Automatisierung von Produktionsprozessen wurde auch die effizientere und exaktere Qualitätssicherung notwendig. Alles musste schneller gehen, Qualität musste gleichmäßig werden, Sichtprüfung durch den Menschen war nicht mehr ausreichend.
Mit klassischen bzw. regelbasierten Bildverarbeitungslösungen wurde die Qualitätssicherung an Maschinen übergeben. (Bild)Aufnahmen werden mit Algorithmen kombiniert, die entscheiden, ob Prüflinge in Ordnung sind oder eben nicht. Die Prüfung wird schnell und fehlerfrei und der Qualitätssicherungsprozess kann während des gesamten Fertigungsprozesses laufen. Die Schraube, die im 2. Fertigungsschritt eingedreht wurde, sitzt nicht richtig? Dann kommt das Produkt schon gar nicht mehr bis zum 3. Schritt. Außerdem wird sofort dokumentiert und bei Bedarf kann nachgesteuert werden. Besagte Schraube sitzt diese Woche schon zum wiederholten Mal nicht richtig? Dann sollte an dieser Stelle genauer hingesehen werden.

Nächste Revolution: KI-gestützte Lösungen.

Das ist eine feine Sache und die industrielle Bildverarbeitung in der Qualitätssicherung hat sich nicht ohne Grund in den letzten Jahren durchgesetzt. Dennoch tauchen immer häufiger die Begriffe Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen (ML) in diesem Zusammenhang auf. Es scheint als wären wir in der Qualitätssicherung an einem neuen Kapitel angekommen.

Was bedeutet KI-gestützt Qualitätssicherung?

Eine KI muss nicht mehr von EntwicklerInnen mit allen Fehlerausprägungen gefüttert werden, wie es bei den Algorithmen der klassischen Lösungen der Fall ist. Die KI lernt und beurteilt das selbst. Dieser Lernprozess ist das Maschinelle Lernen oder auch Deep Learning.

Künstliche Intelligenz (aka Artificial Intelligence) ist ein Oberbegriff für den wissenschaftlichen Bereich, in dem das Maschinelle Lernen (aka Machine Learning) zu finden ist. Deep Learning wiederum ist ein Unterbereich des Maschinellen Lernens. Interessieren Sie sich für die genaueren Zusammenhänge und dafür was noch zum Begriff KI zählt? Wir empfehlen den Beitrag „Machine Learning vs Deep Learning – Wo liegt der Unterschied vom Data Science Blog.

Neuen Herausforderungen begegnen.

Individualisierte und komplexe Produkte

Mit einer KI-gestützten Qualitätssicherung werden neuen Anforderungen, wie denen der individualisierten Produktion komplexer Produkte, Rechnung getragen. Die große Anzahl an Abweichungen bei individualisierten Produktvarianten erfordert ein System, das Varianten von Fehlern unterscheiden kann. Um alle möglichen Fehler und Ausnahmen zu berücksichtigen, wären bei einer klassischen Bildverarbeitungslösung unüberschaubare Bibliotheken notwendig – und nicht mehr sinnvoll. Mit einer KI wird trainiert was ein Fehler ist und was eine Produktvariante. Unvorhersehbare Fehler können mitberücksichtigt werden.

Kleine Stückzahlen zu erschwinglichen Preisen

Ein weiterer Faktor ist die Anzahl der zu fertigenden Produkte. Bei sehr kleinen Stückzahlen bis zu Losgröße Eins wird wichtig, dass kein Ausschuss mehr entsteht und die Produktion so effizient wie möglich abläuft. Das heißt Fehler dürfen nicht mehr vorkommen oder müssen möglichst schnell erkannt werden, sonst würden zu große Lieferverzögerungen und Kosten entstehen. Bei komplexen, kostenintensiven Produkten, die dennoch auch in kleinen Stückzahlen zu einem günstigen Preis angeboten werden sollen (Stichwort: Individuelle Massenproduktion), wird also eine schnelle Fertigung unter der Vermeidung von Fehlern essenziell.

Interpretation von Messergebnissen für die Prozessoptimierung

Um den Produktionsprozess zu optimieren und nachzustellen, ist die Interpretation der Messergebnisse nötig. Gibt es eine Anomalie, also einen Fehler, der vereinzelt vorkommt, zum Beispiel weil eine Komponente von Beginn an beschädigt ist, oder liegt eine Korrelation zwischen Fehlern und anderen Faktoren vor? Wird zum Beispiel ein Werkstoff ab einer bestimmten Temperatur immer brüchig? Oder entsteht durch die Kombination bestimmter Materialien immer eine Verfärbung? Solche Auswertungen bringen enorme Vorteile für das Nachsteuern von Prozessen und die zukünftige Fehlerminimierung und können mithilfe einer KI-Anwendung schnell erkannt und ausgegeben werden.

Wie kann die KI lernen?

Entscheiden ist, dass die KI mit den richtigen Daten trainiert wird, das heißt sie muss in den Maschinenprozess integriert und an die relevanten Daten angebunden werden. Hier kommt neogramm als Systemintegrator ins Spiel. Wir integrieren unsere Bildverarbeitungslösungen in die Produktionsabläufe und binden auf der Qualitätssicherungsseite die KI-Anwendung an. Damit wird Maschinelles Lernen möglich und die KI wird trainiert.

Wie ein solches Training abläuft? Für tiefere Einblicke besuchen Sie unsere Kamera-Partner des Vertrauens COGNEX und STEMMER IMAGING!
Bei STEMMER IMAGING erfahren Sie anschaulich wie eine KI lernt, Dinge, zum Beispiel Autos, zu erkennen und wo genau der Unterschied zwischen Machine Learning und Deep Learning ist. Bei COGNEX können Sie sich die Deep Learning Software VisionPro ViDi für die industrielle Bildanalyse und deren Fähigkeiten genauer anschauen.

Der Nutzen von KI-gestützter Qualitätssicherung scheint enorm. Ist sie aber die Antwort für jede Produktion?

Wie so oft ist die Antwort hier ein klares vielleicht und hängt von der Umgebung und den Zielen einer Fertigung ab. Wir glauben, dass KI-gestützte Qualitätssicherung ein Game-Changer ist und die Bildverarbeitungslösungen dazu werden viele neue Produkte ermöglichen. Dennoch bleiben klassische Lösungen oder auch hybride Lösungen, bei denen messbare Abweichungen regelbasiert bewertet werden und komplexe, unvorhersehbare Defekte mit KI-Anwendungen erlernt werden, gut und wichtig.

Sie wollen eine schnelle Einschätzung, welche Lösung für Sie die richtige ist? Machen Sie jetzt unser Quiz und erfahren Sie mehr.

Für konkrete Empfehlungen kontaktieren Sie jetzt unsere Bildverarbeitungsprofis.

24
Jan

Ausgezeichnete Partnerschaft

Die Partnerschaft.

Das Produkt und das Fertigungskonzept standen bereits als sich Busch-Jaeger, ABB und neogramm zum ersten Mal gemeinsam auf die Lösungssuche machten. ABB und neogramm hatten erst kurz vorher zusammen gearbeitet im Netzwerk Smart Production, dem Verbund aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Metropolregion Rhein-Neckar, in dem gemeinsam anwendungsorientierte Technologieprojekte und effektive Implementierungsverfahren entwickelt werden. So war es für ABB ein Leichtes neogramm ins Spiel zu bringen, als die Unternehmenstochter Busch-Jaeger mit einer neuen Herausforderung an ABB herantrat.

Die Herausforderung.

Busch-Jaeger hatte den neuen Busch-tacteo® KNX Sensor entwickelt, ein Bedienelement für intelligente Gebäude. Die Besonderheit: Kunden können ihr Produkt individuell konfigurieren, produziert wird ab Losgröße Eins. Busch-Jaeger hatte das Produkt, die Architektur und das Produktionskonzept, brauchte aber noch den zündenden Umsetzungsvorschlag. Das ABB Forschungszentrum konnte mit einem innovativen Konzept aufwarten, es fehlte aber noch die Ausführung in der Realität. Also brachte ABB neogramm ins Spiel. Als Systemintegrator mit Knowhow in Automatisierung und Bildverarbeitung, übersetzte neogramm die innovative Vision ins Produktionsumfeld.

Die Lösung.

Um eine reibungslose, sichere Kommunikation aller Maschinen des Fertigungssystems zu ermöglichen, wird das Produktionsprotokoll der OPC Foundation (OPC Unified Architecture) verwendet und Teile eines zukunftweisenden, von ABB erstellten Informationsmodells (BJE TCS OPC UA Information Model) berücksichtigt. Das ermöglicht die Vernetzung komplexer Maschinenbestandteile der Fertigung und die Erstellung digitaler Zwillinge. Die realen Maschinen in der Fabrik werden damit einfach zum gewünschten Produktionssystem zusammengefügt. neogramm lieferte zudem eine Software für ABB zenon zur Erfassung, Verarbeitung und Visualisierung von Produktionsdaten, die die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine sowie zwischen den Produktionsmaschinen bildet. Bildverarbeitungslösungen ermöglichen die Automatisierung von Produktionsschritten.

Die Auszeichnung.

Die Früchte der Kooperation waren hoch-innovativ und enorm erfolgreich. Gemeinsam wurden Busch-Jaeger und neogramm für den Industrie 4.0 Award 2019 nominiert. Im Januar 2020 folgte nun die Auszeichnung der Lösung in der Kategorie „Smart Supply Chain“ für die konsequente Digitalisierung des Produktions- und Bestellprozesses des Busch-tacteo® Glassensors.

Industrie 4.0 Award

Seit 2013 zeichnen die Fachzeitschrift Produktion und ROI Management Consulting jedes Jahr die innovativsten Lösungen im Bereich Smart Factory or Supply Chain Management aus. Damit setzen sie die Messlatte für die besten Digitalisierungsprojekte in der Industrie. Sieger des Industrie 4.0 Awards der letzten Jahre waren, unter anderem Siemens AG, für ihr Null-Fehler-Qualitätsmanagement-System im Elektronikwerk Amberg, oder auch Robert Bosch GmbH, für ihre vernetzte Fertigung und Nutzung von Big Data.
Mehr unter www.industrie40award.de.

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8
Jan

Auf in die Eastsite

neogramm zieht 2020 in Mannheims Eastsite

Über 10 Jahre war neogramm im MAFINEX Technologiezentrum im Mannheimer Lindenhof ansässig. Hier wurden wir gegründet, hier sind wir von einem Zimmer auf einen ganzen Stockwerks-Flügel angewachsen. Und niemand würde auch nur einen Tag hier missen wollen. Doch wie es in einem Gründerzentrum die Regel ist, ziehen Firmen, die aus den Start-Up-Schuhen rausgewachsen sind, weiter – für uns heißt das in die Eastsite in Mannheim.

Vor der Suche hat sich neogramm noch einmal bewusst für Mannheim und damit den Verbleib in einem der Technologie-Hubs der Metropolregion Rhein-Neckar entschieden. „Wir sind hier verwurzelt, nicht nur mit unseren Mitarbeitern, sondern auch mit unseren Netzwerken und Partnern, wie einem Netzwerk Smart Production oder unserem Cloud-Partner Pfalzkom,“ sagt Kai Blümchen, neogramm Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des Mannheimer Netzwerk Smart Production.

Mannheim sollte es also sein und möglichst modern und nachhaltig. So fiel die Wahl auf den schnell wachsenden Stadtteil Eastsite, der viele innovative IT-Firmen anzieht. Das neu errichtete Elysium-Gebäude stach hervor. Modernste Kühl- und Heiztechnik mit dem ersten Eisspeicher Mannheims, die den Gebäudebetrieb nahezu emissionsfrei machen, und die Möglichkeit die eigenen Räume zu gestalten, überzeugten schnell.

Viel Raum für Ideen aus dem Team

Auch das neoTeam ist vollauf begeistert von der Aussicht auf neue Räume. Im vergangenen Jahr ist das Team so rasant gewachsen, dass das Einrichten neuer Arbeitsplätze zu einer logistischen Leistung wurde und der ein oder andere Werkstudent wurde bei der morgendliche Suche nach einem freien Schreibtisch schon mal etwas nervös.

Und neue Räume bringen neue Möglichkeiten. Damit dem Wachstum und den Wünschen des Teams Sorge getragen wird, werden alle mit eingebunden. Mitarbeiterumfragen und der Team-Chat sind rege Austausch-Kanäle, auf denen jede Idee gehört wird – vom Zimmer mit Sci-Fi-Thema zu geräuschdämpfenden Kapseln.

Im Frühjahr 2020 wird es dann soweit sein und die neuen Räume werden mit neogramm-Leben gefüllt. Bis dahin werden wir weiter planen und Ideen spinnen. Für Sneak Peaks, Ankündigungen und die Ergebnisse, folgen Sie uns auf Facebook, LinkedIn und XING, oder melden Sie sich zu unserem Newsletter neoNews an.

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