Aktuelles | neogramm GmbH & Co. KG

1
Sep

Jetzt wird’s heiß … und flexibel

An der Ruhr-Universität Bochum wurde im August ein modulares Ofensystem in Betrieb genommen, mit dem nachhaltiger Beton auf Herz und Nieren getestet werden kann.

Das Institut für Konstruktiven Ingenieurbau der RUB (Ruhr-Universität Bochum) stand vor der Aufgabe einen nachhaltigen Beton für den Tunnelbau auf Hitzebeständigkeit zu testen. Bis zu 1.200 °C muss ein Beton stand halten ohne brüchig zu werden.

Die Lösung von Könn Thermoprozesstechnik und neogramm.

Bei der Suche nach einem geeigneten Testaufbau, konnte die Könn Thermoprozesstechnik GmbH helfen. Das speziell entwickelte und patentierte modulare Ofensystem bot neben hohen Temperaturen auch die Flexibilität, die für die Forschungseinrichtung entscheidend war. Mit 80 Modulen können extrem viele Fälle mit wenig Aufwand simuliert werden.

Hier erfahren Sie mehr zum Modulofensystem der Firma Könn.

Um die Module selbst zusammenzubauen und als Öfen verwenden zu können, liefert neogramm die Softwarelösung Thermosoft zur einfachen Konfiguration und Steuerung. So werden unkompliziert verschiedene Regelzonen eingestellt und Heizprofile erstellt, ausgeführt und dokumentiert. Die Kommunikation zwischen Steuerung und Konfiguration läuft übrigens über OPC UA. Ein modularer Traum.

Hier erfahren Sie mehr zu unserem Automatisierungs-Portfolio.

Was OPC UA ist und warum das für modulare, flexible Systeme wichtig ist, erfahren Sie hier.

Fragen? Anregungen? Ideen was Sie jetzt flexibilisieren oder automatisieren können? Kontaktieren Sie uns jetzt!

So einfach geht's. Sehen Sie selbst wie die aktuelle Konfiguration des modularen Ofens fertig gestellt wird.

22
Jul

Neu im Team

Neu im Team: Lars Ewert (links), Axel Wöllert (im Bildschirm) und Janis Lenz (rechts).

Neue Kollegen in neuen Räumen. Im Juli ist unser neoTeam wieder gewachsen.

Janis erweitert unser Automatisierungsteam. Er hat einen dualen Hochschulabschluss in Allgemeiner Mechatronik und Maschinensoftware für die Getränkeindustrie entwickelt. Damit bringt er uns neben viel Erfahrung in TIA von Siemens auch solide Expertise in Standardisierung und Modularisierung von Maschinensoftware und deren Anbindung an MDE und BDE mit.

Lars hat ebenfalls einen Mechatronik-Hintergrund. Dazu hat er Service Ingenieurwesen studiert und dabei seine Vorliebe fürs Programmieren entdeckt. Seine Berufung fand er in Angular und .NET, womit er besonders als Web-Developer und Maintenance-Spezialist unser automationKit-Team ergänzt.

Axel schreibt seine Abschlussarbeit bei uns. Er studiert Wirtschaftsingenieurwesen an der HS Mannheim und entwickelt im Rahmen einer Bachelorarbeit ein Value Based Pricing-Modell für digitale Services von neogramm.

Die drei haben uns auch verraten, dass sie Musikinstrumente spielen – damit haben wir schon Gitarristen, Bassisten, Schlagzeuger und ein Klavier für eine neoBand. Wir diskutieren dann schon mal Namen und Stil. Bis es den ersten Auftritt gibt, heißen wir aber erst einmal die Neuen im Team willkommen!

Interesse an neogramm als Arbeitsplatz? Hier gibt es mehr Infos zu unserem Team und freien Stellen.

Haben Sie gerade etwas gelesen, worüber Sie gerne mehr hören wollen? Oder Ihnen ist ein Gedanke gekommen, den Sie gerne bei uns los werden möchten? Melden Sie sich hier mit Ihren Fragen, Ideen oder Anmerkungen..

18
Jun

Erfolgreich verbiegen. Wie flexibel ist die industrielle Fertigung?

Flexible Fertigung: Alles ist möglich oder Wunschdenken?

Digitalisierung verspricht schon seit einiger Zeit größere Flexibilität, um unter anderem individueller werdenden Kundenwünschen gerecht zu werden. Eine Fertigung muss dazu einfach und effizient auf neue Varianten eingestellt werden können. Besteht also bereits die Möglichkeit für Unternehmen ihre Fertigung schnell umzustellen und statt Autoteilen Beatmungsgeräte zu produzieren?

Wir haben mit drei Experten darüber und über die Rolle der Digitalisierung gesprochen.

Armin_Wallnöfer, ABB

Der Maschinenbau- und Software-Ingenieur Armin Wallnöfer ist „Digital Leader Motion“ bei der ABB Automation Products GmbH und verantwortet damit Portfolio, Projekte und Geschäftsentwicklung im Bereich der Digitalisierung für die ABB Antriebstechnik in Deutschland.

ABB ist ein global führendes Technologieunternehmen in den Bereichen Elektrifizierungsprodukte, Robotik, elektrische Antriebstechnik und industrielle Automation.

SteffenHoffmann_HPM

Steffen Hoffmann ist in der Entwicklung und Konzeptionierung von Anlagen, Geräten und Services bei HPM Technologie tagtäglich mit der Digitalisierung im Anlagen- und Maschinenbau konfrontiert. Durch seine eigene, langjährige Arbeit in einem mittelständischen Unternehmen und seine Forschungsarbeit zum Thema „Digitalisierung bei Kleinen und Mittelständischen Unternehmen“ hat er tiefe Einblicke in den Status der Digitalisierung im Mittelstand und im Maschinenbau.

HPM Technologie ist Experte für Minimalmengenschmierungslösungen.

AndreHoettgen_neogramm

In zahlreichen Projekten arbeitet André Hoettgen mit Unternehmen der industriellen Fertigung, Maschinen- und Anlagenbau und IT-Dienstleistern daran Digitalisierung voranzutreiben und Lösungen für Vernetzung, Informationsübertragung und neue Produktionskonzepte zu entwickeln. Als Experte für Automatisierung und Digitalisierung erkennt er Grenzen etablierter Lösungen und Chancen innovativer Ansätze.

neogramm ist Systemintegrator für die industrielle Digitalisierung.

„Automobilhersteller sind für schnelle Änderungen prädestiniert.“

Große Automobilhersteller sind es gewohnt, regelmäßig neue Modelle auf den Markt zu bringen und unterschiedliche Produkte bzw. Produktvarianten herzustellen. Es könnte somit doch auch einfach sein, auf ein Beatmungsgerät umzustellen. „Automobilhersteller sind für schnelle Änderungen prädestiniert“, so André Hoettgen (neogramm). Sie nutzen heute schon Technologien, wie CNC-Bearbeitung oder additive Verfahren (z.B. 3D-Druck), die sich schnell an neue Anforderungen anpassen lassen. Dadurch können individuelle Kundenwünsche befriedigt werden und die Integration neuer Produkttypen wird vereinfacht. Ist also die innovations- und forschungsstarke Automobilbranche eine gute Adresse für „spontane“ Änderungen?

Armin Wallnöfer (ABB) stimmt zunächst zu. „Technisch ist bestimmt einiges möglich.“ Bei näherer Betrachtung zeigen sich aber Grenzen. So räumt Armin Wallnöfer auch ein: „Automobilhersteller sind eher dafür bekannt, die Prozesse so zu optimieren, dass wenig Spielraum bleibt. Stark angepasste Automatisierung kann auch den Status Quo fixieren und schnelle Änderungen erschweren.“

„Maschinen werden meist speziell für ein Bauteil gebaut, eine Umstellung wird da schwierig.“

Behindert also der hohe Automatisierungsgrad eine schnelle Umstellung? Wenn Fertigungsprozesse wenig Raum für Anpassung bieten, wenn Maschinen fixe Aufgaben ausführen und fest in der Produktionshalle verankert sind, dann werden Reaktionen auf neue Produkte und Anforderungen tatsächlich träge. „Maschinen werden meist speziell für ein Bauteil gebaut, eine Umstellung wird da schwierig. Wir sehen zwar einen Trend hin zu flexibleren Maschinenkonzepten, traditionelle Architekturen sind aber einfach noch nicht flexibel ausgelegt,“ kommentiert Steffen Hoffmann (HPM).

Das Handelsblatt berichtete Anfang April davon, was Automobilbauer zurzeit planen und leisten. Seat meldete bereits Beatmungsgeräte zu produzieren und auf die nötige medizinische Zulassung zu warten.

Medien wie Spiegel und der VDI beleuchteten Grenzen. Automobilhersteller können Einzelteile fertigen und so die Produktion von Beatmungsgeräten unterstützen.

Flexibilität scheint im Moment also nur mit hohem Aufwand oder im kleinen Rahmen in den Forschungszentren und Entwicklungsbereichen möglich. „Es gibt die starken Forschungs- und Entwicklungsbereiche [der Automobilhersteller], die eher die für den Prototypenbau notwendigen hochflexiblen Zerspanungsmaschinen oder 3D Drucker haben, mit denen so etwas möglich wäre,“ sagt Armin Wallnöfer. Statt einer auf Beatmungsgeräte umgestellte Serienfertigung, legt das eher eine verhältnismäßig langsame Herstellung kleiner Stückzahlen nahe. Das Bild der schnellen Fertigung von Beatmungsgeräten auf bestehenden Produktionslinien wirkt weniger realistisch.

Daneben wirft Armin Wallnöfer auch Fragen auf, die in den Diskussionen um die Ausgestaltung von Industrie 4.0 immer wieder aufkommen: Sind die Konstruktionspläne (z. B. für Beatmungsgeräte) zugänglich? Wenn ja, wer hat das Recht am geistigen Eigentum, und wie wird die Nutzung und Weitergabe desselben geregelt? Wie verteilen sich Gewinn und Informationsaustausch entlang der Wertschöpfungskette?

Transparenz, Vertrauen und Vernetzung zwischen den Akteuren (Zulieferer, Lohnfertiger, Forschungsinstitute etc.) werden sehr wichtig. Tatsächlich können Industrie 4.0-Szenarien, wie flexible Produktionsketten und schnelle Antworten auf veränderte Nachfrage, ohne diesen Unterbau kaum erfolgreich sein. Doch die Rahmenbedingungen sind heute noch nicht im umfangreichen Maße gegeben.

Grundlegende Technologien sind demnach vorhanden. Das Fertigungsumfeld und die Organisation von Information und Vernetzung scheinen jedoch noch nicht bei zukunftsweisender Flexibilität angekommen zu sein.

„Wir müssen uns flexibler aufstellen.“

Dabei ist Flexibilität gerade in Krisenzeiten gefragt. HPM, Anbieter von Minimalmengenschmierungslösungen, hat früh die sogenannten Alltagsmasken in sein Sortiment aufgenommen, später auch Sprühgeräte zur Flächendesinfektion. Geschäftsführer Steffen Hoffmann berichtet von durchweg positiven Rückmeldungen. „Wir zeigen Flexibilität, beweisen damit Zukunftsfähigkeit und dass wir schnell auf Veränderungen reagieren können. Das schafft Sicherheit und Vertrauen in unsere Lösungsfindung.“

Wirtschaftliche Bereicherung bringe die Umstellung jedoch nicht mit sich. Der Aufwand sei immer noch größer als der erzielte Umsatz. Dennoch steht Steffen Hoffmann hinter dieser Antwort auf die Krise und hinter dem Grundsatz, dass Flexibilität ein zentraler Faktor für Erfolg ist. „Wir haben gesehen, dass eine Krise einen enormen Schub zu Digitalisierung und der Veränderung von Prozessen gibt. Wir müssen uns flexibler aufstellen.“

„Auch in der industriellen Fertigung ist es essenziell, aktuelle Trends zu beobachten ...“

Dem kann André Hoettgen nur zustimmen. „Die aktuelle Situation zeigt, dass sich unser Umfeld mit einem rasanten Tempo entwickelt und nahezu alles jederzeit passieren kann – Hallo VUKA-Welt. [Anm.: VUKA = volatility (Volatilität), uncertainty (Unsicherheit), complexity (Komplexität) und ambiguity (Mehrdeutigkeit)]. Auch in der industriellen Fertigung ist es essenziell, aktuelle Trends zu beobachten und frühzeitig neue Produktionsstrategien zu entwickeln. Zukünftig hat man vermutlich nicht mehr die Zeit, jahrelang eine Produktion zu planen, um dann 20 Jahre lang das gleiche Produkt zu produzieren.“

Der Erfolg der Automatisierung der letzten Jahre lag in genau der Möglichkeit über einen langen Zeitraum sehr ähnliche Produkte in großen Zahlen herzustellen. Doch die Zeiten ändern sich und schon vor der Krise wurde Flexibilität immer wichtiger. Konsumenten wollen individuelle Produkte, Produktlebenszyklen und Entwicklungszeiten haben sich stark verkürzt, darauf mussten (und müssen) Unternehmen reagieren.

In Zukunft muss weiter die Frage beantwortet werden, wie die Abhängigkeit von Produkt und Produktionslinie abgebaut und gleichzeitig effizient produziert werden kann. Flexible Architekturen, die Automatisierung und Flexibilität zusammen denken, werden bereits heute entwickelt. In Retrofit-Projekten werden bestehende Produktionen für die Zukunft fit gemacht. Der Trend ist klar und Flexibilität innerhalb einer automatisierten Fertigung ist bereits möglich.

Die Digitalisierung bietet dabei wertvolle Lösungen. Durch sie können die Effizienz von Systemen gesteigert, hohe initiale Investitionskosten abgefangen und die Komplexität flexibler Systeme reduziert werden.

„Mit Blick auf die Zukunft werden gerade Türen aufgestoßen.“

Mehr Effizienz durch Digitalisierung ist Armin Wallnöfers Kompetenzbereich. Als Digital Leader Motion Deutschland bei ABB weiß er genau, wieviel Energie eingespart werden kann, wenn digitale Lösungen als Grundlage zur Optimierung des gesamten elektrischen Antriebsstrangs dienen. Er sieht in den Entwicklungen der andauernden Krise eine wertvolle Öffnung für Digitalisierung. „Mit Blick auf die Zukunft werden gerade Türen aufgestoßen. Neue Technologien werden weniger in Frage gestellt. Es werden vermehrt die Potentiale statt der Gefahren von Internet- und Cloud-Technologien gesehen.“

Hier könnte also unsere Chance liegen, einen beherzten Schritt Richtung Zukunft zu machen. Nach dem Wiederanziehen der Wirtschaft könnte frischer Wind Digitalisierungsprojekte antreiben. André Hoettgen hofft auf diese Entwicklung. „Nach der Krise wäre es wünschenswert, wenn Innovationen gefördert werden. Umweltschutz und Digitalisierung stehen dabei im Fokus und sollten priorisiert werden.“

„Wenn wir aus der Krise heraus sind, sind wir dann zu beschäftigt, um die Digitalisierung voranzutreiben?“

Erwartet uns ein Digitalisierungsschub? Möglich ist es. Steffen Hoffman spricht aber auch die Sorge aus, zurzeit errungene Einsichten könnten schnell wieder aus den Augen verloren werden. „Wenn wir aus der Krise heraus sind, sind wir dann zu beschäftigt, um die Digitalisierung voranzutreiben?“

Es bleibt abzuwarten, was nach der Krise sein wird. Wir haben aber in den letzten Wochen ein Gefühl dafür bekommen, was möglich ist und es liegt an den Wirtschaftsakteuren, der Politik und an uns den Rahmen zu schaffen, in dem wir sicherer und flexibler reagieren können.

Wo Deutschland zurzeit in der Digitalisierung steht, hat aktuell der Cisco Digital Readiness Index beleuchtet. Demnach ist Deutschland weniger schnell als andere Nationen, aber dennoch nicht auf dem absteigenden Ast. Industry of Things diskutiert die Ergebnisse und hat mit Uwe Peter, Deutschlandchef von Cisco, über die Situation gesprochen.

Sie haben Fragen, Anmerkungen und wünschen Sich ein Gespräch zu diesem Thema?

Bildquelle | ©lznogood – Adobe Stock

16
Jun

neonews 02/2020: von Awards und neuen Anfängen

Abonnieren Sie die neoNews

und erhalten Sie alle Infos direkt und persönlich

Mit unserem Newsletter erhalten Sie mehrmals im Jahr Updates von neogramm, direkt und persönlich. Außerdem halten wir für unsere Newsletterabonnenten exklusive Infos und Hinweise bereit.

In diesem Beitrag lesen Sie einen Auszug aus der letzten Ausgabe.

Industrie 4.0 Award.

Im Januar durfte eine neogramm Delegation gemeinsam mit Busch-Jaeger den Industrie 4.0 Award in München entgegennehmen. Ausgezeichnet wurde das Losgröße Eins Fertigungskonzept, das bei Busch-Jaeger seit 2018 die Produktion des sehr schicken, individualisierbaren Schalters Busch-tacteo® für die smarte Gebäudesteuerung möglich macht.

RevolutionSliderI40Award2020

Lesen Sie mehr zu der Lösung und unserer Partnerschaft mit Busch-Jaeger oder lassen Sie sich direkt von den Beteiligten im Video erklären, wie die Fertigung aussieht.

Eröffnung des Smart Production Demonstrator.

Anfang März wurde der Smart Production Demonstrator eröffnet, eines unserer Herzensprojekte in der Region. Der Smart Production Demonstrator kann im MAFINEX Technologiezentrum besucht werden und ist die handfeste Erklärung dazu, was Smart Production ist und kann. Etwas Medienrummel gab es dabei auch und unser Geschäftsführer Kai Blümchen stand für das Fernsehen Rede und Antwort.

VorstellungDemonstrator_Interview

Lesen und schauen Sie nach, wie der Eröffnungstag im Rahmen der VDMA Lab Tour ablief.

KI in der Qualitätssicherung.

Das Bildverarbeitungsteam beantwortet in einem Blogbeitrag Fragen zum Thema Künstliche Intelligenz und Qualitätssicherung. Wird der Einsatz Künstlicher Intelligenz in der industriellen Fertigung die Qualitätssicherung revolutionieren? Oder sind KI, Machine Learning und Deep Learning bloße Buzzwords, die viel versprechen und wenig halten? Hier finden Sie Antworten.

Sie fragen sich, ob Sie für Ihre Fertigung KI brauchen? Machen Sie unseren neogramm Qualitätssicherungs-Test für eine schnelle erste Einschätzung.

Neues vom neoTeam.

Die neuen Räume.

Für das neoTeam ist dieses Jahr voller Neuerungen. Besonders der Umzug vom MAFINEX Technologiezentrum in das ELYSIUM in der Mannheimer Eastsite ist eine große Veränderung.

Die meisten von uns haben den Umzug leider aus dem Homeoffice eher passiv beobachtet, aber Dank des (bewusst klein gehaltenen) Umzugsteams und s-quadrat konzepte erstrahlen unsere neuen Räume in stylischem Glanz. Die große digitale Enthüllung muss noch etwas warten, da wir selbst alle noch eher sporadisch die Räume nutzen, den ersten Eindruck gibt es aber bereits hier.

neogramm@ELYSIUM
NeuimneoTeam

Das neoTeam.

Der neue Standort bietet außerdem mehr Platz. Besonders gut, da wir noch immer wachsen und auch in diesem Jahr neue Kollegen im Team begrüßen durften. Erfahren Sie hier mehr.

Die Gute Tat.

Außerdem wurde zu Beginn des Jahres das Ergebnis unserer jährlichen Sammelaktion zum guten Zweck – unsere Gute Tat – an den Bildungsclown überbracht. Das ist die lokale, gemeinnützige Einrichtung, für die wir uns gemeinsam noch Ende 2019 entschieden hatten (traditionell während der Weihnachtsfeier).

28
Mai

Neu im Team

Neu im Team: Tobias Graßmann (links), Denis Wolf (rechts oben) und Timo Hradetzky (rechts unten). Ganz klein rechts unten ist Kathrin, die ist nicht neu, die hat sich nur zum Foto machen reingeschlichen.

Wenn der Arbeitsanfang in die Isolationszeit fällt… unsere Neuen im Videocall.

Tobias ist ein Kommilitone von Marc, der sein Praxissemester bei uns schon abgeschlossen hat. Tobias studiert Mechatronik mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik an der Hochschule Mannheim und arbeitet bei uns mit dem Siemens Engineering Framework TIA Portal und der TIA Portal Openness Anwendung, die Engineering Prozesse automatisiert und digitalisiert.

Denis studiert Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Karlsruhe und ist schon seit ein paar Monaten bei uns. Nachdem er sich als Werkstudent mit Prozesscontrolling bei neogramm beschäftigt hat, schreibt er jetzt seine Bachelorarbeit zum Thema Digitalisierung der Unternehmenssteuerung.

Timo kennen wir schon aus einem Projekt mit Roche Mannheim, wo er die Masterarbeit für sein Mechatronik Studium geschrieben hat. Er ist dort über die Entwicklung eines Sicherheitskonzeptes für die Mensch-Roboter-Kollaboration in die industrielle Bildverarbeitung eingestiegen und jetzt bei neogramm im Bildverarbeitungsteam angekommen. Er hat außerdem bereits mehrere Jahre im Bereich Sensorentwicklung gearbeitet und bringt damit wertvolle Impulse mit für Predictive Maintenance- und Condition Monitoring-Projekte. Übrigens hat Timo uns schon den Tipp zum Aussprechen seines Nachnamens verraten. Das „H“ ist stumm.

Das Team ruft aus der Ferne „Willkommen“ und freut sich auf das persönliche Kennenlernen, das sicherlich auch noch folgt.

Interesse an neogramm als Arbeitsplatz? Hier gibt es mehr Infos zu unserem Team und freien Stellen.

Haben Sie gerade etwas gelesen, worüber Sie gerne mehr hören wollen? Oder Ihnen ist ein Gedanke gekommen, den Sie gerne bei uns los werden möchten? Melden Sie sich hier mit Ihren Fragen, Ideen oder Anmerkungen..

24
Apr

Throwback zum Firmenjubiläum 2019

Eindrücke aus zwei Tagen neoNext.

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30
Mrz

Wir sind umgezogen!

Ab jetzt im Konrad-Zuse-Ring 23, 68163 Mannheim.

neogramm ist jetzt an einem neuen Standort. Unsere Büros befinden Sich seit dem 30.03.2020 im Eastsite ELYSIUM in Mannheim. Damit ändert sich unsere Adresse:

neogramm GmbH & Co. KG
Konrad-Zuse-Ring 23
68163 Mannheim

Alle anderen Daten bleiben gleich, wie z.B. auch unsere Telefonnummern und UmsatzsteuerID.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne unter info@neogramm.de.

Schauen Sie jetzt schon digital bei uns vorbei und machen Sie einen kurzen Spaziergang durch die neuen Räume.

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18
Mrz

Aktuelles zur Erreichbarkeit

Wir arbeiten zu Hause, unsere Kommunikationskanäle bleiben geöffnet.

neogramm hat sich mit Beginn dieser Woche den Empfehlungen zur Eindämmung des Corona-Virus angeschlossen und verlegt so viel Arbeit wie möglich ins Homeoffice. Wir bleiben dennoch für Sie erreichbar. Wenn wir Sie und Ihre Projekte aus der Ferne und digital unterstützen können, melden Sie sich bei uns per Email (info@neogramm.de bzw. die Email-Adressen unserer Mitarbeiter), über unsere Zentrale (+49 621 150205-0) oder über unsere Microsoft Teams-Kanäle.

9
Mrz

Preisgekrönte Technologien sorgen in Mannheim für Aufsehen

Nach einer mehrjährigen Entwicklungszeit wurde der Netzwerk Smart Production Demonstrator vorgestellt. Zusammen mit anderen Projektteilnehmern lieferte neogramm Ressourcen und Know-How zur Gestaltung des Modellprojekts, an dem zukünftig anwendungs- und forschungsbezogene Fälle dargestellt und Trends erprobt werden können. Dabei kommen fortschrittliche Technologien zum Einsatz, die neogramm auch schon erfolgreich bei einem Kundenprojekt implementiert hat, das kürzlich mit dem Industrie 4.0 Award der Fachzeitschrift PRODUKTION prämiert wurde. Das Engagement im Demonstratorprojekt wurde mit dem großen Interesse von Presse und Fachpublikum belohnt.

Gespannte Stille im Studio, der Einspieler endet, Kamera ab! Zum Thema „Fabrik der Zukunft“ erhält Kai Blümchen die Gelegenheit ein Fernsehinterview zu geben. Anlässlich der Eröffnung des Smart Production Demonstrators lautet die erste Frage der Moderatorin: „Wie wichtig sind solche Projekte gerade auch für kleinere Unternehmen?“ – „Sie sind enorm wichtig und bringen natürlich wahnsinnig viel.“ 

Das Medienecho, das die Inbetriebnahme des Demonstrators begleitet, ist groß. Doch auch das Fachpublikum, das den Demonstrator nach der offiziellen Eröffnung im MAFINEX Technologiezentrum erleben darf, zeigt sich hochinteressiert. Ungefähr 50 Teilnehmende aus verschiedenen Branchen wohnten der Vorstellung der innovativen Anlage bei einer Veranstaltung im Rahmen der VDMA Lab Tour bei. In Zusammenarbeit mit Projektpartnern aus dem Netzwerk Smart Production wurde dieses Event von einer Reihe von Fachvorträgen begleitet.  

Bei seiner kurzen Einführung nutzt Georg Pins, Geschäftsführer des Netzwerk Smart Productiondie Gelegenheit, die Aktivitäten des Netzwerks vorzustellen. Beim Demonstrator-Projekt konnten die drei wesentlichen Ziele Innovationsförderung durch Kooperation, Wissenstransfer aus Forschungseinrichtungen aus der Region sowie die Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zusammengebracht werden. 

Bei der Auftaktpräsentation stellen Alexander John und Mike Schmidt (beide SP Lion AG) Eckpunkte der digitalen Transformation im industriellen Sektor vor. Ihr ganzheitliches Konzeot der Digitalisierung, das nicht nur die technologische Seite, sondern auch Organisation und Prozesse, sowie die Unternehmenskultur, in der diese stattfinden, in den Blick nimmt, steht hierbei im Mittelpunkt. 

Mit seinem Praxisbericht zum Einsatz von RPA (Robotic Process Automation) im Vertrieb der HAINBUCH GmbH stellt Philipp Sommer einen pragmatischen Ansatz zur Digitalisierung vor, der Vertriebsprozesse durch Automatisierung unmittelbar erleichtert. Auch hier zeigt sich: Digitalisierung lebt vom Machen und Austesten der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. 

Dieser Macher-Mentalität sieht sich auch der Smart Production Demonstrator verpflichtet. Bei der anschließenden, durch „Digi Pate“ Stefan Bley angeleiteten und mit Hintergrundvorträgeunterfütterten Vorstellung der Modellfabrik, konnten sich die Teilnehmenden ein genaues Bild machen.  

Dabei plädierte insbesondere Thomas Bach (Pfalzkom GmbH) dafür, die Infrastruktur des Demonstrators als Chance zu begreifen und zukünftig als Spielwiese zu nutzen. Dafür wurde ein ausgereifter Netzwerk-Unterbau geschaffen über das lokale, hochsichere und leistungsstarke Rechenzentrum in Mutterstadt und mit den Lösungen des international führenden Sicherheitsanbieters Barracuda, deren technische Funktionsweise Stefan Schachinger erläuterte. 

Informationen zur Anlagenarchitektur stellten Christos Lithoxopoulos und Kai Blümchen (beide neogramm GmbH & Co. KG) vor. Dabei ordneten sie das Modellprojekt in die vier Evolutionsstufen der industriellen Digitalisierung ein. „Um zu höheren Stufen, wie Vorhersagefähigkeit und Anlagenautonomie zu gelangen, muss die Infrastruktur stimmen. Daher bedingen Konnektivität und der richtige Umgang mit Daten das weitere Vorgehen.“, so Christos Lithoxopoulos. Auch dafür steht der neue Demonstrator: In der industriellen Digitalisierung machen unscheinbare Vorgänge im Hintergrund viele Anwendungen erst möglichDaher sollen diese Bestandteile im Modellbetrieb sichtbar gemacht werden. Dabei ist eine Bus-Architektur, zum Beispiel über den Manufacturing Service Bus als Teil des Automation Kit von neogramm, von besonderer Bedeutung. Eine solcher Service-orientierte Aufbau ist darauf ausgelegt, Informationen flexibel zu verteilen. Gepaart mit geeigneten Schnittstellen ist dieses Paradigma ein Schlüssel der flächendeckenden Digitalisierung in der Produktion.  

Innovative Technologie, zukunftsweisend und prämiert

In ähnlicher Weise hat neogramm die Technologie schon in Zusammenarbeit mit dem Elektrohersteller Busch-Jaeger und ABB implementiert. Diese Lösung wurde im Januar 2020 mit dem Industrie 4.0 Award der Fachzeitschrift PRODUKTION ausgezeichnet. In einem gemeinsamen Projekt ist es neogramm, BuschJaeger und ABB gelungen, eine vernetzte Fertigung konsequent umzusetzen (einen ausführlichen Bericht lesen Sie hier). Mit diesem ausgeklügelten Konzept wird nicht nur am Werkstandort erfolgreich produziert, sondern auch die Fachjury überzeugt.  

„Der Preis ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit und zeigt uns, dass wir mit unseren Ansätzen den richtigen Nerv treffen“, freut sich Christos Lithoxopoulos. Er ist überzeugt: „Industrielle Anlagen müssen hochgradig flexibel ausgestaltet werden, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. Die Auszeichnung zeigt: unsere Idee von Konnektivität ist eine wichtige Antwort auf dieses Problem.“ 

Seit 2013 zeichnen die Fachzeitschrift Produktion und ROI Management Consulting jedes Jahr die innovativsten Lösungen im Bereich Smart Factory or Supply Chain Management aus. Damit setzen sie die Messlatte für die besten Digitalisierungsprojekte in der Industrie. Sieger des Industrie 4.0 Awards der letzten Jahre waren, unter anderem Siemens AG, für ihr Null-Fehler-Qualitätsmanagement-System im Elektronikwerk Amberg, oder auch Robert Bosch GmbH, für ihre vernetzte Fertigung und Nutzung von Big Data.
Mehr unter www.industrie40award.de.

Der technische Unterbau, der beim Industrie 4.0 Award prämiert wurde, sorgt nun auch für einen stabilen und innovativen Modellbetrieb im Mannheimer MAFINEX Technologiezentrum. Als Modell einer Fabrik der Zukunft bildet der Demonstrator alle Schritte einer digitalisierten Wertschöpfung ab – von der Erzeugung eines individuellen Kundenauftrags bis zum Verpacken des verkaufsfertigen Produkts. Gefertigt wird ein Sensorwürfel in der Losgröße 1 – als wichtiger Informationslieferant für Industrie 4.0 und das Internet der Dinge eine passende Wahl. In einem Webshop werden mit wenigen Klicks die gewünschten Platinen sowie die Gehäusegröße ausgewählt und schon geht die Bestellung zum zentralen IT-System in der Cloud. Am Arbeitsplatz werden über den Zugriff auf ein smartes Regal die Würfel vormontiert und verklebt. Um die Potenziale der sogenannten „Virtuellen Produktion“ zeigen zu können, wird der gesamte Produktionsprozess von Bestellung bis hin zur Verpackung in Echtzeit virtuell an großen Bildschirmen im Modell abgebildet. 

Die technische Bezeichnung des Projekts als „Smarte Aspekte Demonstrator V1.0“ verdeutlicht, dass es sich hier um die erste Ausbaustufe handelt. Alle Beteiligten sind sich sicher, dass die Anlage mit klugen Ideen und motivierten Köpfen weiterentwickelt werden soll. Schon das Entwicklungsprojekt rund um den Demonstrator konnte in Kooperation mit der Werner-von-Siemens Schule in die Ausbildung integriert werden und stellt für drei aktuelle Absolventen ihre Abschlussarbeit dar. „So eine Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Bildungsbereich freut uns natürlich besonders.“, bestätigt Kai Blümchen, Geschäftsführer von neogramm. 

Großes Interesse in den regionalen Medien

Der innovative Demonstrator sorgte auch in der Öffentlichkeit für Aufsehen. Der Mannheimer Morgen hebt dabei die Rolle des Netzwerks Smart Production beim Bau des Modellprojekts hervor: „Hinter dem Modell im Mafinex steckt das Netzwerk Smart Production, in dem rund 50 Mitglieder aus der Region engagiert sind. Darunter Unternehmen, Verbände und Forschungseinrichtungen. Die Initiative geht auf die Stadt Mannheim und den Rhein-Neckar-Kreis zurück. Das Ziel: die Chancen der Digitalisierung in konkrete Geschäftsmodelle umzumünzen.“  

Die Rhein-Neckar-Zeitung zeigt sich ebenfalls vom „realen Demonstrationslabor“ beeindruckt: „Sein Aufbau ist modular und über das Internet und Rechenzentren stehen die einzelnen Teile miteinander in Verbindung. Außerdem sei darin Cyber-Security der Zukunft verbaut. Anspruch ist es, dass die Produktionseinheit, die der Smart Production Demonstrator darstellt, quasi in einem intuitiv zu verstehenden Plug-and-Play-Modus funktioniert.“ Und der SWR schildert online, wie mit dem Demonstrator auch für kleine und mittelständische Unternehmen anschaulich gemacht werden soll, wie eine digitalisierte Produktion ausgestaltet werden kann. 

In ihrer Pressemitteilung zitiert die Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim den zuständigen Bürgermeister Michael Grötsch mit den Worten: „Insgesamt 24 Partner haben hier in Eigenleistung in vielerlei Hinsicht außerordentlich Bemerkenswertes geschaffen: einen Industrie 4.0-Demonstrator, der tatsächlich nicht nur etwas demonstriert, sondern in einem industrietauglichen Standard entwickelt wurde. Der Demonstrator spiegelt von A bis Z die geballten Kompetenzen und Produkte der Netzwerkpartner wider.

Einen Ausschnitt des Fernsehberichts finden Sie hier. Die gesamte Sendung ist hier verfügbar (Links zu YouTube).

Zudem konnte Kai Blümchen im Studio des regionalen TV-Senders RON Rede und Antwort stehen. Hier beschrieb er, wie wertvoll der neue Demonstrator für die Arbeit von kleinen und mittleren Unternehmen im Industriebereich in der Region ist, da hier das jeweils sehr spezifische Know-How der einzelnen Akteure zusammenkommen kann, um klar definierte Herausforderungen zu lösen. 

In Zukunft sollen anhand des Setups des Demonstrators neue Trends erprobt und Testfälle dargestellt werden, denen ansonsten im betrieblichen Alltag kaum Raum eingeräumt werden kann. Folgeprojekte können deshalb auch insbesondere in Zusammenarbeit mit Berufs- und Hochschulen stattfinden. Mit der durch neogramm aufgebauten, modularen Kommunikationsstruktur sind auch spätere Erweiterungen kein Problem. Insbesondere der Aspekt der Kooperation zwischen verschiedenen Projektpartnern kann so immer wieder zu neuen Konstellationen und befruchtendem Austausch führen. Der Demonstrator als zentrales Projekt des lebendigen Netzwerk Smart Production stärkt damit die gesamte Region. 

26
Feb

Für den Spaß an der Wissenschaft

Clown-Content zur Fastnachtszeit.

Eine unserer schönsten neogramm-Traditionen ist unsere Gute Tat. Jedes Jahr sammeln wir im Team eine Spende, die neogramm am Ende verdoppelt, und stimmen ab, wohin unsere Spende geht. Wunsch-Kandidat war dieses Mal das Mannheimer Kindergartenlabor mit dem Bildungsclown und dem Forschercircus.

Kinder können in Kindergärten oder Grundschulen mit Jörn dem Bildungsclown spielerisch die Naturwissenschaften entdecken. Oder auch im Forschercircus, wo auf Firmen-, Schul- oder Stadtfesten in einer Science Show Vergnügliches und Lehrreiches aus der Wissenschaftskiste gezaubert wird.

Wurden da vielleicht auch schon die nächsten neoTeam-Mitglieder mit dem Science Bug infiziert?

Erfahren Sie hier mehr zum Bildungsclown und dem Forschercircus.