Demokratisierung der Fertigungssysteme – Publikation zusammen mit soffico

Die aktuelle Ausgabe des Fachmagazins Digital Manufacturing wird durch einen Überblicksartikel unseres Partners soffico bereichert, der in enger Zusammenarbeit mit Christos Lithoxopoulos aus dem neogramm-Team entstanden ist. In ihrem Text führen die Autoren den Leser in die Grundlagen der Smart Factory-Architektur anhand einer anschaulichen Analogie ein:

Überall wird über Digitalisierung gesprochen und die globale Wirtschaftslandschaft ändert sich stetig: Produkte rufen nach mehr Individualität, Maschinen kämpfen für mehr Mitspracherecht und Softwaresysteme fordern mehr Gleichberechtigung.

Das ist kein Wahlprogramm, kein politisches Manifest – das sind die aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung in der Fertigungsindustrie. Dort wo über Jahrzehnte streng hierarchische und eng miteinander verwobene Netzwerke der IT und OT geschaffen wurden, gilt es heute ein Höchstmaß an Flexibilität zu ermöglichen. Starre Strukturen müssen durchlässiger und beweglicher gestaltet werden Die einzelnen Systeme erlangen mehr Mitspracherecht und können sich frei im Netzwerk mit anderen Teilnehmern austauschen. Daten und Informationen müssen mobil sein und somit an allen Stellen leicht verfügbar sein können. Das Denken in Schichten gehört der Vergangenheit an, die Daten werden aus Ihren Boxen befreit. Die Demokratisierung der Fertigungssysteme wird so die Potenziale jedes einzelnen Sensors fördern.

Drei Gesichtspunkte sind dabei von besonderem Belang: Erstens wird Vernetzung neu gedacht und zwar in alle Richtungen. Zweitens ist die Modularität der neuen Architektur von entscheidendem Vorteil um zeit- und herstellerunabhängig neue, leistungsfähige Bestandteile ankoppeln zu können. Drittens wird Skalierbarkeit verlangt: die beschriebenen Systeme sind in der Lage auf neue Herausforderungen zu reagieren und an steigenden Anforderungen zu wachsen. Welche Faktoren diesem Wandel entgegenstehen, beschreiben Sonja Greye von soffico und Christos Lithoxopolous im Text ausführlich.

Die Demokratisierung der Fertigunssysteme gelingt durch den Rück- und Umbau der heute obsoleten Struktur der Automatisierungspyramide. Dies gelingt ressourcen- und zeitschonend mit dem Einsatz eines Manfacturing Service Bus und den Integrationsleistungen von neogramm. Die Partnerschaft zwischen neogramm und soffico mit ihrem Produkt Orchestra verhilft so auch kleinen und mittelständischen Produktionsbetrieben zu einem erfolgreichen Start in die neue, „demokratische“ Ära der Produktion.

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