Netzwerk Smart Production

9
Mrz

Preisgekrönte Technologien sorgen in Mannheim für Aufsehen

Nach einer mehrjährigen Entwicklungszeit wurde der Netzwerk Smart Production Demonstrator vorgestellt. Zusammen mit anderen Projektteilnehmern lieferte neogramm Ressourcen und Know-How zur Gestaltung des Modellprojekts, an dem zukünftig anwendungs- und forschungsbezogene Fälle dargestellt und Trends erprobt werden können. Dabei kommen fortschrittliche Technologien zum Einsatz, die neogramm auch schon erfolgreich bei einem Kundenprojekt implementiert hat, das kürzlich mit dem Industrie 4.0 Award der Fachzeitschrift PRODUKTION prämiert wurde. Das Engagement im Demonstratorprojekt wurde mit dem großen Interesse von Presse und Fachpublikum belohnt.

Gespannte Stille im Studio, der Einspieler endet, Kamera ab! Zum Thema „Fabrik der Zukunft“ erhält Kai Blümchen die Gelegenheit ein Fernsehinterview zu geben. Anlässlich der Eröffnung des Smart Production Demonstrators lautet die erste Frage der Moderatorin: „Wie wichtig sind solche Projekte gerade auch für kleinere Unternehmen?“ – „Sie sind enorm wichtig und bringen natürlich wahnsinnig viel.“ 

Das Medienecho, das die Inbetriebnahme des Demonstrators begleitet, ist groß. Doch auch das Fachpublikum, das den Demonstrator nach der offiziellen Eröffnung im MAFINEX Technologiezentrum erleben darf, zeigt sich hochinteressiert. Ungefähr 50 Teilnehmende aus verschiedenen Branchen wohnten der Vorstellung der innovativen Anlage bei einer Veranstaltung im Rahmen der VDMA Lab Tour bei. In Zusammenarbeit mit Projektpartnern aus dem Netzwerk Smart Production wurde dieses Event von einer Reihe von Fachvorträgen begleitet.  

Bei seiner kurzen Einführung nutzt Georg Pins, Geschäftsführer des Netzwerk Smart Productiondie Gelegenheit, die Aktivitäten des Netzwerks vorzustellen. Beim Demonstrator-Projekt konnten die drei wesentlichen Ziele Innovationsförderung durch Kooperation, Wissenstransfer aus Forschungseinrichtungen aus der Region sowie die Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zusammengebracht werden. 

Bei der Auftaktpräsentation stellen Alexander John und Mike Schmidt (beide SP Lion AG) Eckpunkte der digitalen Transformation im industriellen Sektor vor. Ihr ganzheitliches Konzeot der Digitalisierung, das nicht nur die technologische Seite, sondern auch Organisation und Prozesse, sowie die Unternehmenskultur, in der diese stattfinden, in den Blick nimmt, steht hierbei im Mittelpunkt. 

Mit seinem Praxisbericht zum Einsatz von RPA (Robotic Process Automation) im Vertrieb der HAINBUCH GmbH stellt Philipp Sommer einen pragmatischen Ansatz zur Digitalisierung vor, der Vertriebsprozesse durch Automatisierung unmittelbar erleichtert. Auch hier zeigt sich: Digitalisierung lebt vom Machen und Austesten der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. 

Dieser Macher-Mentalität sieht sich auch der Smart Production Demonstrator verpflichtet. Bei der anschließenden, durch „Digi Pate“ Stefan Bley angeleiteten und mit Hintergrundvorträgeunterfütterten Vorstellung der Modellfabrik, konnten sich die Teilnehmenden ein genaues Bild machen.  

Dabei plädierte insbesondere Thomas Bach (Pfalzkom GmbH) dafür, die Infrastruktur des Demonstrators als Chance zu begreifen und zukünftig als Spielwiese zu nutzen. Dafür wurde ein ausgereifter Netzwerk-Unterbau geschaffen über das lokale, hochsichere und leistungsstarke Rechenzentrum in Mutterstadt und mit den Lösungen des international führenden Sicherheitsanbieters Barracuda, deren technische Funktionsweise Stefan Schachinger erläuterte. 

Informationen zur Anlagenarchitektur stellten Christos Lithoxopoulos und Kai Blümchen (beide neogramm GmbH & Co. KG) vor. Dabei ordneten sie das Modellprojekt in die vier Evolutionsstufen der industriellen Digitalisierung ein. „Um zu höheren Stufen, wie Vorhersagefähigkeit und Anlagenautonomie zu gelangen, muss die Infrastruktur stimmen. Daher bedingen Konnektivität und der richtige Umgang mit Daten das weitere Vorgehen.“, so Christos Lithoxopoulos. Auch dafür steht der neue Demonstrator: In der industriellen Digitalisierung machen unscheinbare Vorgänge im Hintergrund viele Anwendungen erst möglichDaher sollen diese Bestandteile im Modellbetrieb sichtbar gemacht werden. Dabei ist eine Bus-Architektur, zum Beispiel über den Manufacturing Service Bus als Teil des Automation Kit von neogramm, von besonderer Bedeutung. Eine solcher Service-orientierte Aufbau ist darauf ausgelegt, Informationen flexibel zu verteilen. Gepaart mit geeigneten Schnittstellen ist dieses Paradigma ein Schlüssel der flächendeckenden Digitalisierung in der Produktion.  

Innovative Technologie, zukunftsweisend und prämiert

In ähnlicher Weise hat neogramm die Technologie schon in Zusammenarbeit mit dem Elektrohersteller Busch-Jaeger und ABB implementiert. Diese Lösung wurde im Januar 2020 mit dem Industrie 4.0 Award der Fachzeitschrift PRODUKTION ausgezeichnet. In einem gemeinsamen Projekt ist es neogramm, BuschJaeger und ABB gelungen, eine vernetzte Fertigung konsequent umzusetzen (einen ausführlichen Bericht lesen Sie hier). Mit diesem ausgeklügelten Konzept wird nicht nur am Werkstandort erfolgreich produziert, sondern auch die Fachjury überzeugt.  

„Der Preis ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit und zeigt uns, dass wir mit unseren Ansätzen den richtigen Nerv treffen“, freut sich Christos Lithoxopoulos. Er ist überzeugt: „Industrielle Anlagen müssen hochgradig flexibel ausgestaltet werden, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. Die Auszeichnung zeigt: unsere Idee von Konnektivität ist eine wichtige Antwort auf dieses Problem.“ 

Seit 2013 zeichnen die Fachzeitschrift Produktion und ROI Management Consulting jedes Jahr die innovativsten Lösungen im Bereich Smart Factory or Supply Chain Management aus. Damit setzen sie die Messlatte für die besten Digitalisierungsprojekte in der Industrie. Sieger des Industrie 4.0 Awards der letzten Jahre waren, unter anderem Siemens AG, für ihr Null-Fehler-Qualitätsmanagement-System im Elektronikwerk Amberg, oder auch Robert Bosch GmbH, für ihre vernetzte Fertigung und Nutzung von Big Data.
Mehr unter www.industrie40award.de.

Der technische Unterbau, der beim Industrie 4.0 Award prämiert wurde, sorgt nun auch für einen stabilen und innovativen Modellbetrieb im Mannheimer MAFINEX Technologiezentrum. Als Modell einer Fabrik der Zukunft bildet der Demonstrator alle Schritte einer digitalisierten Wertschöpfung ab – von der Erzeugung eines individuellen Kundenauftrags bis zum Verpacken des verkaufsfertigen Produkts. Gefertigt wird ein Sensorwürfel in der Losgröße 1 – als wichtiger Informationslieferant für Industrie 4.0 und das Internet der Dinge eine passende Wahl. In einem Webshop werden mit wenigen Klicks die gewünschten Platinen sowie die Gehäusegröße ausgewählt und schon geht die Bestellung zum zentralen IT-System in der Cloud. Am Arbeitsplatz werden über den Zugriff auf ein smartes Regal die Würfel vormontiert und verklebt. Um die Potenziale der sogenannten „Virtuellen Produktion“ zeigen zu können, wird der gesamte Produktionsprozess von Bestellung bis hin zur Verpackung in Echtzeit virtuell an großen Bildschirmen im Modell abgebildet. 

Die technische Bezeichnung des Projekts als „Smarte Aspekte Demonstrator V1.0“ verdeutlicht, dass es sich hier um die erste Ausbaustufe handelt. Alle Beteiligten sind sich sicher, dass die Anlage mit klugen Ideen und motivierten Köpfen weiterentwickelt werden soll. Schon das Entwicklungsprojekt rund um den Demonstrator konnte in Kooperation mit der Werner-von-Siemens Schule in die Ausbildung integriert werden und stellt für drei aktuelle Absolventen ihre Abschlussarbeit dar. „So eine Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Bildungsbereich freut uns natürlich besonders.“, bestätigt Kai Blümchen, Geschäftsführer von neogramm. 

Großes Interesse in den regionalen Medien

Der innovative Demonstrator sorgte auch in der Öffentlichkeit für Aufsehen. Der Mannheimer Morgen hebt dabei die Rolle des Netzwerks Smart Production beim Bau des Modellprojekts hervor: „Hinter dem Modell im Mafinex steckt das Netzwerk Smart Production, in dem rund 50 Mitglieder aus der Region engagiert sind. Darunter Unternehmen, Verbände und Forschungseinrichtungen. Die Initiative geht auf die Stadt Mannheim und den Rhein-Neckar-Kreis zurück. Das Ziel: die Chancen der Digitalisierung in konkrete Geschäftsmodelle umzumünzen.“  

Die Rhein-Neckar-Zeitung zeigt sich ebenfalls vom „realen Demonstrationslabor“ beeindruckt: „Sein Aufbau ist modular und über das Internet und Rechenzentren stehen die einzelnen Teile miteinander in Verbindung. Außerdem sei darin Cyber-Security der Zukunft verbaut. Anspruch ist es, dass die Produktionseinheit, die der Smart Production Demonstrator darstellt, quasi in einem intuitiv zu verstehenden Plug-and-Play-Modus funktioniert.“ Und der SWR schildert online, wie mit dem Demonstrator auch für kleine und mittelständische Unternehmen anschaulich gemacht werden soll, wie eine digitalisierte Produktion ausgestaltet werden kann. 

In ihrer Pressemitteilung zitiert die Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim den zuständigen Bürgermeister Michael Grötsch mit den Worten: „Insgesamt 24 Partner haben hier in Eigenleistung in vielerlei Hinsicht außerordentlich Bemerkenswertes geschaffen: einen Industrie 4.0-Demonstrator, der tatsächlich nicht nur etwas demonstriert, sondern in einem industrietauglichen Standard entwickelt wurde. Der Demonstrator spiegelt von A bis Z die geballten Kompetenzen und Produkte der Netzwerkpartner wider.

Einen Ausschnitt des Fernsehberichts finden Sie hier. Die gesamte Sendung ist hier verfügbar (Links zu YouTube).

Zudem konnte Kai Blümchen im Studio des regionalen TV-Senders RON Rede und Antwort stehen. Hier beschrieb er, wie wertvoll der neue Demonstrator für die Arbeit von kleinen und mittleren Unternehmen im Industriebereich in der Region ist, da hier das jeweils sehr spezifische Know-How der einzelnen Akteure zusammenkommen kann, um klar definierte Herausforderungen zu lösen. 

In Zukunft sollen anhand des Setups des Demonstrators neue Trends erprobt und Testfälle dargestellt werden, denen ansonsten im betrieblichen Alltag kaum Raum eingeräumt werden kann. Folgeprojekte können deshalb auch insbesondere in Zusammenarbeit mit Berufs- und Hochschulen stattfinden. Mit der durch neogramm aufgebauten, modularen Kommunikationsstruktur sind auch spätere Erweiterungen kein Problem. Insbesondere der Aspekt der Kooperation zwischen verschiedenen Projektpartnern kann so immer wieder zu neuen Konstellationen und befruchtendem Austausch führen. Der Demonstrator als zentrales Projekt des lebendigen Netzwerk Smart Production stärkt damit die gesamte Region. 

20
Feb

Die VDMA Lab Tour macht halt in Mannheim

VDMA Lab Tour Smarte Produktion.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) hat eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, um in verschiedenen Einrichtungen und Netzwerken Smart Production Lösungen zu präsentieren: die VDMA Lab Tour Smarte Produktion – und die macht am 04.03.2020 halt in Mannheim, genauer gesagt im MAFINEX-Technologiezentrum, wo das Netzwerk Smart Production seinen Demonstrator entwickelt.

Der Smart Production Demonstrator.

Im Netzwerk Smart Production finden sich Fertigungsunternehmen, Lösungsanbieter und Forschungseinrichtungen der Metropolregion zusammen und arbeiten gemeinsam an Lösungen für die Herausforderungen einer intelligenten, vernetzten Fertigung. Am 04.03. werden Christos Lithoxopoulos von neogramm, Carsten Brüggemann von Pfalzkom und Stefan Schachinger von Barracuda über ihre Arbeit am „Smart Production Demonstrator“ sprechen, und der Digi-Pate Stefan Bley des Netzwerk Smart Production wird die Funktionen des Demonstrators selbst vorstellen.

Das Konzept: Eine flexibele, modular aufgebaute Anlage zur Herstellung eines Sensorwürfels, der im Online-Shop individuell konfiguriert wird. Die festgelegten Eigenschaften steuern die Fertigung, alle Module kommunizieren miteinander – die Herstellung der Würfel wird smart.

Die Gelegenheit für Sie.

Nutzen Sie diese Gelegenheit, um mit Spezialisten für die Digitalisierung und smarte Fertigung ins Gespräch zu kommen und wertvolle Anstöße zu Ihren eigenen Lösungen zu bekommen.

Sie können nicht teilnehmen und möchte trotzdem über Ihre Digitalisierungsvorhaben und mögliche smarte Fertigungskonzepte sprechen? Melden Sie sich bei uns! Der Demonstrator kann nach Vereinbarung am Standort im MAFINEX-Technologiezentrum besucht werden. Oder melden Sie sich bei unseren Integrationsexperten für ein Beratungsgespräch.

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24
Jan

Ausgezeichnete Partnerschaft

Die Partnerschaft.

Das Produkt und das Fertigungskonzept standen bereits als sich Busch-Jaeger, ABB und neogramm zum ersten Mal gemeinsam auf die Lösungssuche machten. ABB und neogramm hatten erst kurz vorher zusammen gearbeitet im Netzwerk Smart Production, dem Verbund aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Metropolregion Rhein-Neckar, in dem gemeinsam anwendungsorientierte Technologieprojekte und effektive Implementierungsverfahren entwickelt werden. So war es für ABB ein Leichtes neogramm ins Spiel zu bringen, als die Unternehmenstochter Busch-Jaeger mit einer neuen Herausforderung an ABB herantrat.

Die Herausforderung.

Busch-Jaeger hatte den neuen Busch-tacteo® KNX Sensor entwickelt, ein Bedienelement für intelligente Gebäude. Die Besonderheit: Kunden können ihr Produkt individuell konfigurieren, produziert wird ab Losgröße Eins. Busch-Jaeger hatte das Produkt, die Architektur und das Produktionskonzept, brauchte aber noch den zündenden Umsetzungsvorschlag. Das ABB Forschungszentrum konnte mit einem innovativen Konzept aufwarten, es fehlte aber noch die Ausführung in der Realität. Also brachte ABB neogramm ins Spiel. Als Systemintegrator mit Knowhow in Automatisierung und Bildverarbeitung, übersetzte neogramm die innovative Vision ins Produktionsumfeld.

Die Lösung.

Um eine reibungslose, sichere Kommunikation aller Maschinen des Fertigungssystems zu ermöglichen, wird das Produktionsprotokoll der OPC Foundation (OPC Unified Architecture) verwendet und Teile eines zukunftweisenden, von ABB erstellten Informationsmodells (BJE TCS OPC UA Information Model) berücksichtigt. Das ermöglicht die Vernetzung komplexer Maschinenbestandteile der Fertigung und die Erstellung digitaler Zwillinge. Die realen Maschinen in der Fabrik werden damit einfach zum gewünschten Produktionssystem zusammengefügt. neogramm lieferte zudem eine Software für ABB zenon zur Erfassung, Verarbeitung und Visualisierung von Produktionsdaten, die die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine sowie zwischen den Produktionsmaschinen bildet. Bildverarbeitungslösungen ermöglichen die Automatisierung von Produktionsschritten.

Die Auszeichnung.

Die Früchte der Kooperation waren hoch-innovativ und enorm erfolgreich. Gemeinsam wurden Busch-Jaeger und neogramm für den Industrie 4.0 Award 2019 nominiert. Im Januar 2020 folgte nun die Auszeichnung der Lösung in der Kategorie „Smart Supply Chain“ für die konsequente Digitalisierung des Produktions- und Bestellprozesses des Busch-tacteo® Glassensors.

Industrie 4.0 Award

Seit 2013 zeichnen die Fachzeitschrift Produktion und ROI Management Consulting jedes Jahr die innovativsten Lösungen im Bereich Smart Factory or Supply Chain Management aus. Damit setzen sie die Messlatte für die besten Digitalisierungsprojekte in der Industrie. Sieger des Industrie 4.0 Awards der letzten Jahre waren, unter anderem Siemens AG, für ihr Null-Fehler-Qualitätsmanagement-System im Elektronikwerk Amberg, oder auch Robert Bosch GmbH, für ihre vernetzte Fertigung und Nutzung von Big Data.
Mehr unter www.industrie40award.de.

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28
Mai

neogramm on the Road – Netzwerkforum zur Transformation in der Produktion in Mannheim und HORN TECHNOLOGIETAGE in Tübingen

5. Juni Netzwerkforum Mannheim

Anfang Juni sind wir gleich mehrfach unterwegs. Erster Stopp ist am 5. Juni das Netzwerkforum in Mannheim. Das Netzwerk Smart Production widmet das 9. Netzwerkforum der Transformation in der Produktion und hat dazu neben Nadja Schäfer von Roche und Thomas Ehrhard von EY, auch unseren Business Development Manager Christos Lithoxopoulos eingeladen, um von der Smart Production Praxis zu berichten. Melden Sie sich hier an und seien Sie dabei.

5. -7. Juni Horn Technologietage

Gleichzeitig starten die HORN TECHNOLOGIETAGE 2019 in Tübingen. Vom 5.-7. Juni öffnet die Paul Horn GmbH unter dem Motto Technologie. Transparent. bereits zum 7. Mal die Pforten. neogramm ist selbstverständlich auch dabei und stellt als ein etablierter Partner von Paul Horn aus. Nutzen Sie die Chance bei diesem innovativen Werkzeughersteller einen Blick in die Prozesse und Technologien zu ergattern und besuchen Sie uns an unseren Ausstellungsorten. Melden Sie sich jetzt hier an.

4
Jul

Heiße Events im Juli – Wirtschaft 4.0 im Ländle

Mit einem eigenen Stand präsentiert sich neogramm beim Start-Up Gipfel der Landesregierung am 14. Juli 2017 in Stuttgart. Das Event dient zur Vernetzung von Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen. neogramm tritt als Smart Factory Integrator auf. Wenige Tage zuvor treffen sich Vordenker zum Thema Industrie 4.0 in Mannheim. Alle Infos in unserem Beitrag.

„Baden-Württemberg hat auch als Start-up-Land einiges zu bieten: In den letzten Jahren haben sich von Mannheim bis zum Bodensee Start-up-Szenen mit verschiedenen Branchen- und Technologieschwerpunkten entwickelt. Unsere Ökosysteme zeichnen sich im Gegensatz zu vielen anderen dadurch aus, dass international erfolgreiche Unternehmen als Kooperationspartner, Referenzkunden und Kapitalgeber den Start-ups zur Seite stehen. Diese Stärken will die Landesregierung weiter ausbauen und damit die Gründungsdynamik in unserem Land erhöhen.“ Ministerium für Wirtschaft Baden-Württemberg

Die strategische Ausrichtung nach Start-Up Ökosystemen ist eine der Besonderheiten des Start-Up Gipfels. In lokalen Einheiten werden die Stärken der einzelnen Akteure aufgezeigt, vorgestellt und ausgespielt. Baden-Württemberg zeigt sich so als dezentraler Wirtschaftsraum, mit vielfältigen, einzigartigen und starken Standorten. Mit anderen Innovatoren aus der Metropolregion Rhein-Neckar, von den Wissenschaftsstädten Mannheim und Heidelberg und dem Softwarezentrum Walldorf geprägt, präsentiert sich neogramm am Stand 6.10. U.a. zusammen mit ioxp vertritt neogramm die dynamische Technologieregion Rhein-Neckar als Vorreiter in Sachen Industrie 4.0.

Der Ansatz des Gipfels ist eingebettet in eine übergreifende Strategie, die die neue industrielle Revolution voranbringen, prägen und gestalten will. Initiativen im Ländle wie das Netzwerk Smart-Production oder der vom Wirtschaftsministerium geführte Zusammenschluss „Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg“ katapiltieren den Südwesten in die Pole Position in Sachen Digitalisierung der Industrie. neogramm ist immer wieder erfreut, in einer so starken und lebendigen Region beheimatet zu sein, die die Herausforderung mit Elan annimmt.

Kostenlose Tickets gibt’s auf der Event-Webseite. Mit einer kurzen Notiz über unser Kontaktformular können Sie sich schon vorab für einen Besuch am Stand von neogramm anmelden.

Hochkaräter in der Region – Unternehmertag der IHK

Der 10. Unternehmertag der IHK Rhein-Neckar unter dem Titel „Zukunft Industrie Wirtschaft 4.0 in der Metropolregion Rhein-Neckar“ ist ein weiteres hochkarätiges Event im Juli. In direkter neogramm-Nachbarschaft, nämlich im John Deere-Forum, dem eigenen Kongresszentrum des Landmaschinenherstellers, wird über die Fragen der Digitalisierung diskutiert und was sie konkret für die Metropolregion bedeutet. Die Veranstaltung zur Information, Diskussion und Vernetzung findet am 5. Juli ab 12:00 Uhr statt.

John Deere Forum, Mannheim, Germany, Copyright © Deere & Company

„Die zunehmende Digitalisierung verändert auch die Metropolregion Rhein-Neckar als Wirtschaftsstandort. Gleichzeitig bietet sie Ihnen als Unternehmen ein großes Innovationspotential. (…) Wo stehen die Unternehmen beim Thema Industrie 4.0? Welche Chancen und Risiken sehen sie? Was erwarten sie vom Land Baden-Württemberg, den regionalen Partnern und der Wissenschaft? Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus?“ IHK Rhein-Neckar

Neben regionalen Größen aus Wirtschaft und Politik wird auch der stellvertretende Ministerpräsiden Thomas Strobl vor Ort sein. Weitere Informationen finden Sie hier auf der Veranstaltungswebsite. Außerdem lässt sich der Flyer hier direkt downloaden.

 

16
Feb

Smart Production im Quadrat: Teil 2

In unserer mehrteiligen Beitrags-Serie zum Smart Factory Demonstrator informieren wir Sie über die Details und Fortschritte des innovativen Teilprojekts zur Zukunft der Industrie des Netzwerks Smart Production in der Metropolregion Rhein-Neckar. Teil 1 | Teil 2

 

In unserem ersten Beitrag zum Smart Factory Demonstrator konnten wir von der offiziellen Vorstellung des Teilprojektes im Netzwerk Smart Production berichten. Zusammen mit weiteren 21 Netzwerkpartnern arbeitet neogramm federführend an der aufsehenerregenden Demonstrationsanlage. Read more

26
Jan

Mittendrin statt nur dabei

Netzwerk Smart Production erreicht nächste Verbindlichkeitsstufe

Das innovationsstarke und umsetzungsorientierte Netzwerk Smart Production hat mit der Gründung eines Vereins den nächsten Schritt vollzogen, um seine Aktivitäten zukünftig strategisch weitsichtig und optimiert angehen zu können. Außerdem konnten in den vergangenen Monaten zahlreiche neue Partner gewonnen werden, die von den Netzwerkzielen und den Vorteilen der Zusammenarbeit profitieren möchten, sodass nun 40 Mitglieder aus der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar gezählt werden können. Sie alle wurden bei der Gründungsversammlung der Initiative, die ein Jahr zuvor mit 28 Partnern gestartet war, offiziell begrüßt.

Im neu gebildeten Vorstand hat neogramm-Geschäftsführer Kai Blümchen die Rolle des „Unternehmensvorstand – KMU“ und den stellvertretenden Vorsitz übernommen. Hier sind neben der Wissenschaft (DHBW Mannheim), auch Großunternehmen (Pepperl+Fuchs, EY) und ebenso Start-ups sowie weitere mittelständische Unternehmen (Königsweg, Schweickert Netzwerktechnik) vertreten. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim unterstützt mit der Besetzung des Administrativen Vorstands sowie der Geschäftsführung den weiteren Aufbau des Netzwerks und die Profilierung von Stadt und Region als Hot Spot für Industrie 4.0.

Die Metropolregion Rhein-Neckar ist als „Hot-Spot“ der konkreten Umsetzung von Industrie 4.0 etabliert – dies hat sich das Netzwerk zum Ziel gemacht. Das Netzwerk unterstützt die ansässigen (Produktions-)Unternehmen bei der Vernetzung untereinander sowie mit wissenschaftlichen Einrichtungen und fördert dadurch deren Innovationsfähigkeit. Unter den Netzwerkpartnern finden sich Global Player wie ABB, Roche und SAP, wissenschaftliche Institutionen wie die Universität und die Hochschule sowie die Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim, aber auch kleine und mittlere Unternehmen und Start-ups verfestigten am 16. Dezember 2016 im MAFINEX-Technologienzentrum ihre Kooperation im Bereich Industrie 4.0.

Aktivitäten in 2017

Die konkreten und ambitionierten Ziele des Netzwerkes Smart Production (wie z.B. die Förderung von Standort und Innovationsfähigkeit, sowie von Arbeitsplätzen für Forschende und Fachkräfte)  spiegeln sich in vielfältigen anvisierten Aktivitäten in den kommenden Monaten. Im März wird das Netzwerk am Stand des Rhein-Neckar-Kreises mit einem Thementag auf der CeBIT präsent sein. Gemeinsam mit drei Netzwerkmitgliedern wird sich das Netzwerk im April mit einem eigenen Stand auch auf der Hannover Messe präsentieren. Das 5. Netzwerkforum ist für Mai geplant und soll die Stärken der Region im Rahmen von bereits bestehenden Best Practices aufzeigen. Im Juni wird zudem der erste Digitalgipfel, der Nachfolger des IT-Gipfels, in Ludwigshafen stattfinden. Gemeinsam mit der Metropolregion Rhein-Neckar arbeitet das Netzwerk daran, diese Plattform zu nutzen, um die Region als Hot-Spot der Digitalisierung in den öffentlichen Fokus zu rücken. Verschiedene Workshop-Angebote runden die Aktivitäten des Netzwerks Smart Production ab.

Smart Factory Demonstrator

Ein besonderes Highlight und erstes Leuchtturmprojekt wird im Jahr 2017 ebenfalls realisiert – der Smart Factory Demonstrator. Das Gemeinschaftsprojekt mit 22 Netzwerkpartnern wird in den Räumlichkeiten des MAFINEX-Technologiezentrums installiert. In unserem Beitrag erfahren Sie alles wichtige zum Projekt, an dem neogramm federführend beteiligt ist.

15
Dez

Smart Production im Quadrat mit neogramm

In unserer mehrteiligen Beitrags-Serie zum Smart Factory Demonstrator informieren wir Sie über die Details und Fortschritte des innovativen Teilprojekts zur Zukunft der Industrie des Netzwerks Smart Production in der Metropolregion Rhein-Neckar. Teil 1 | Teil 2

 

Im Oktober wurde das Aushängeschild der Projektarbeit des Netzwerks Smart Production offiziell vorgestellt: Der Smart Factory Demonstrator. Der Demonstrator richtet sich an Produktionsunternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie der zugehörigen Logistik und bildet die Neuheiten des Fertigungsprozesses auf dem Weg zu Industrie 4.0 ab. Weitere Infos zum Thema Smart Production finden Sie hier. Im regionalen Netzwerk Smart Production engagiert sich neogramm seit dessen Gründung. Die Webseite des Netzwerks Smart Production gibt einen Überblick über diese und weitere Aktivitäten der Partner.

Als Teilprojekt des Netzwerk Smart Production entsteht im MAFINEX-Technologiezentrum im Glückssteinquartier in Mannheim der Smart Factory Demonstrator unter Beteiligung namhafter Firmen. Der Demonstrator stellt in wenigen Produktionsschritten einen funktionstüchtigen Sensorwürfel her, der mit jeder Augenzahl andere Werte ermitteln kann. Der kleine Sensor-Würfel erfüllt wiederum alle Anforderungen, um selbst als Komponente in „Industrie 4.0-Produktionsanlagen“ eingesetzt zu werden: Smart Production im Quadrat mit neogramm. Die Hardwarekomponenten des Demonstrators werden von den Projektpartnern zur Verfügung gestellt. Unter anderem steuert neogramm mit dem Manufacturing Service Bus die Software Architektur bei. Außerdem übernimmt Geschäftsführer Kai Blümchen die technische Leitung.

Beim Smart Factory Demonstrator im MAFINEX geht es aber nicht allein um das entstehende Produkt sondern viel mehr um die nahtlose Zusammenarbeit der Komponenten verschiedener Hersteller, der Prozessüberwachung und -steuerung. Mit seinem Automation Kit integriert neogramm Logistik und Produktion bis hin zur hübschen Verpackung des Datenwürfel im kleinen Maßstab. Die beteiligten Unternehmen des Netzwerk Smart Production beweisen damit eindrucksvoll, dass ein skalierbares System ressourcenschonend nicht nur prototypisch läuft, sondern den Produktionsalltag vollständig simulieren kann. So kann der Smart Factory Demonstrator ein sicht- und greifbarer Schritt hin zur Industrie 4.0 auch im Mittelstand sein.

22
Jan

Vernetzung und Innovation: „Netzwerk Smart Production“ stellt sich auf

Das von der Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim initiierte „Netzwerk Smart Production“, das sich die Vernetzung und Kooperation der Unternehmen in der Metropolregion zum Ziel gesetzt hat, nimmt seine Arbeit auf. Die Teilnehmer aus Wirtschaft und Forschung positionieren sich als branchenübergreifendes, lokales Netzwerk. neogramm ist nicht nur als Integrationsexperte mit an Bord und gestaltet zusammen mit starken Partnern das Teilprojekt „Smart Factory-Demonstrator“. Als Mitglied des Executive Boards steuert neogramm-Geschäftsführer Kai Blümchen zusammen mit den weiteren Mitgliedern auch die Entwicklung und strategische Ausrichtung des Netzwerks. Das Netzwerk Smart Production nimmt eine deutschlandweite Vorreiterrolle ein und dient als Motor für Innovationen.

 

neogramm beteiligt sich aktiv am „Netzwerk Smart Production“ und freut sich dabei mit starken regionalen Partnern wichtige Weichen in Richtung Industrie 4.0 stellen zu können. Als Hot-Spot für Innovationen der Digitalisierung positionieren sich Mannheim und Umgebung, die ansässigen Unternehmen und Wissenschaftsstandorte an vorderster Stelle und bieten durch enge Zusammenarbeit Ansatzpunkte, um auch kleinere und mittlere Unternehmen in der Region an den Entwicklungen teilhaben zu lassen. Dazu soll das vorhandene lokale Know-how zu I4.0 mit den Produktionsbetrieben zusammengebracht werden und in der wechselseitigen Vernetzung ein Wissenstransfer von Forschung und Industrie stattfinden.

„Es geht uns um das Zusammenbringen von Menschen und Unternehmen, die sich mit ähnlichen Fragestellungen konfrontiert sehen, die sich ohne unser Netzwerk aber nie begegnet wären und nun voneinander profitieren können.“ (Christiane Ram, Leiterin Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung Stadt Mannheim)

Mit dieser vielfältigen und innovativen Plattform nimmt die Metropolregion eine deutschlandweite Vorreiterrolle ein. Das große Ziel, die lokalen Akteure wirkungsvoll miteinander zu vernetzen ist hierbei Herausforderung und Chance zugleich. Gelingen soll der Plan vom „produzierenden Netzwerk“ durch die intensive Zusammenarbeit der Mitglieder in Teilprojekten. Um das Ganze auf den Punkt zu bringen, fasst neogramm-Geschäftsführer Kai Blümchen zusammen:

„In den Quadraten vernetzt sich der Kreis zur intelligenten Produktion. Die digitale Integration ist entscheidender Faktor zur Erweiterung des Potenzials für alle Beteiligten.“

Herausragendes Beispiel ist hier das Thema „Smart Factory-Demonstrator“: In diesem Projekt engagieren sich neben neogramm im Bereich der Automatisierungstechnik z.B. auch Global Player wie ABB oder Pepperl+Fuchs. Die Universität Mannheim, die Hochschule Mannheim und die DHBW (Duale Hochschule Baden-Württemberg) sind ebenfalls am Projekt beteiligt. Das Teilprojekt beschäftigt sich mit dem Aufbau einer beispielhaften Smart Factory Applikation, die mehrere Standorte integrieren wird. Der dezentrale Aufbau soll verdeutlichen, welche Möglichkeiten in I4.0 stecken. Gleichzeitig zeigt die Arbeitsgruppe innerhalb des „Netzwerks Smart Production“, wie stark und vielfältig das neue Technologie-Cluster aufgestellt ist.